Honda CR-V 1,6 i-DTEC kleiner Diesel SUV
Auch mit kleinem Diesel lässt sich der Honda CR-V dynamisch bewegen.
 

Vorstellung: Honda CR-V

Für den Honda CR-V gibt es jetzt einen kleineren Dieselmotor. 1,6 Liter Hubraum, 120 PS, Frontantrieb.

18.07.2013 Online Redaktion

Ausgerechnet Honda, der größte Motorenhersteller der Welt, hat keine besonders breite Auswahl an Motorisierungen. Hyundai lässt den Kunden beim vergleichbaren ix35 die Wahl zwischen fünf Motoren. Beim Honda CR-V waren es bislang nur zwei – ein großer Diesel und ein großer Benziner. Das Problem: Trends rutschen so an Honda vorbei.

Honda CR-V 1,6 i-DTEC kleiner Diesel SUV

Honda ist mit vier Millionen verkauften Autos der siebtgrößte Hersteller.

Konkret: der Trend zu kleineren Motoren mit Frontantrieb – verpackt in eine SUV-Hülle. Mit dem neuen Honda CR-V 1,6 i-DTEC soll exakt diese Welle abgesurft werden. Aus 1,6 Litern Hubraum kommen 120 PS und 300 Newtonmeter, die ausschließlich an die Vorderachse weitergeleitet werden. Ein Allradantrieb ist für diese Motorisierung nicht geplant.

So fährt sich der Honda CR-V 1,6 i-DTEC

Das hat seinen Grund. Auf dem Papier sind 120 PS nicht der große Wurf, wenn es darum geht ein üppig dimensioniertes SUV anzutreiben. Honda wollte deswegen das Gewicht möglichst gering halten. Der kleinere Motor und der Wegfall des Allrads sparen in Summe 116 Kilogramm im Vergleich zum großen Diesel. Dazu kommt, dass der Motor kleiner ist und tiefer eingebaut werden kann um den Schwerpunkt zu optimieren.

Die Rechnung geht erstaunlich gut auf. Der Honda CR-V mit 1,6 i-DTEC zieht erstaunlich sportlich an, hat keine Probleme mit der Fuhre. Tempo hundert hat man nach 11,2 Sekunden erreicht, die Höchstgeschwindigkeit gibt Honda mit 182 Stundenkilometern an. Neue Bremsen, Federn und Stoßdämpfer fallen einem nur positiv auf. Der Wagen ist sehr komfortabel, federt Unebenheit konsequent weg und geht wieder sportlich aus der Kurve.

Honda CR-V 1,6 i-DTEC kleiner Diesel SUV

2012 verkaufte Honda 25,4 Millionen Dinge mit Motoren.

Denn um das Leistungsdefizit wett zu machen (der große Dieselmotor leistet 150 PS) haben die Ingenieure die ersten fünf Gänge spürbar kürzer übersetzt. Rein theoretisch kommt der neue Honda CR-V 1,6 i-DTEC mit 4,5 Litern auf hundert Kilometer aus. Dank 58 Liter Tankvolumen gingen sich so 1300 Kilometer mit einer Tankfüllung aus. Die Konkurrenz dürfte aufhorchen. Der kleine Diesel im VW Tiguan (Frontantrieb, 110PS) hätte gerne 5,3 Liter.

Honda CR-V in Österreich

Die Österreich-Preise stehen noch nicht endgültig fest. Der Honda CR-V 1,6 i-DTEC soll aber genauso viel kosten wie der Benziner. Das wären dann 25.590 Euro. Verkaufsstart ist Oktober 2013.

Und die Erwartungen sind groß. 1000 Honda CR-V sollen in Österreich verkauft werden. Der 1,6 i-DTEC soll 25 Prozent dieses Absatzes ausmachen. Die Marke fuhr mit dem CR-V im vergangenen Jahr einen großen Erfolg ein. Der Marktanteil im SUV-Segment stieg von 0,89 Prozent auf 2,35 Prozent.

Heuer feiert die Marke ihren 65. Geburtstag. Da darf man auch ganz objektiv viel Erfolg wünschen.

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