Honda CR-V CRV
Mit mehr Laderaum, neuem Allrad, 2WD für den Anfang und ...
 

Vorstellung: Honda CR-V

Mehr Laderaum, neuer Allrad, 2WD für den Anfang und einer Emo-Anleitung.

04.12.2012 Autorevue Magazin

Die Bedeutung des CR-V für Honda anhand eines Vergleichs: In unserer Preisliste nimmt Volkswagen 28,6 Zentimeter in Anspruch. Honda 4,5 Zentimeter. Dabei ist Honda nicht klein. Im Weltranking der Hersteller liegt der drittgrößte Auto-Japaner auf Platz sieben (2010: 3,64 Mio. Fzg.), ist bei uns aber nur mit sechs Modellen vertreten. Eines der wichtigsten davon ist der CR-V, er lässt Honda am nahrhaften Kuchen der Kompakt-SUVs mitnaschen. Während andere Marken jedoch jährlich Feuerwerke an Neuvorstellungen abbrennen, herrscht bei Honda schon einmal beängstigende Stille zwischen zwei derartigen Aktivitäten. Aber. Nun. Also. Der CR-V.

Als Frühstarter im Segment ist der CR-V eigentlich gut etabliert. Um ihn im nun dichten Reigen der Kompakt-SUV-Konkurrenz eine gute Figur machen zu lassen, hat Honda im Wesentlichen zweierlei getan: Zum einen hat man bei gleich gebliebener Größe das Raumangebot des CR-V verbessert und modernisiert. Der Laderaum ist deutlich größer geworden, mit 589 oder – bei umgelegter Rücksitzlehne – 1669 Litern ist er im Volumens-Wettstreit jetzt ganz vorne dabei. Auch in seiner Zugäng­lichkeit hat der Kofferraum gewonnen: Zieht man an einem Hebel in der Seitenwand des Laderaums, legt sich die gesamte Rücksitzreihe flach (der Mechanismus lässt sich auch seitlich an den Fondtüren aktivieren). Zudem ist auch eine elektrische Heckklappe erhältlich, was kein Novum in dieser Klasse darstellt, aber Honda für komfortverwöhnte Besserverdiener interessanter macht.

Obwohl der CR-V in der neuen Generation drei Zentimeter niedriger und damit ­etwas kombihafter geworden ist, haben die Fondpassagiere gewonnen – acht Millimeter mehr Kopffreiheit nämlich. Klingt nach wenig, fühlt sich aber doch komfortabler an. Wie im Übrigen auch die verbesserte Raumakustik. Drei Dezibel leiser ist der CR-V jetzt, was hörpsychologisch als halbierter Lärm wahrgenommen wird und tatsächlich sehr gut rüberkommt.

Zum anderen hat Honda den CR-V angebotsmäßig breiter aufgestellt. Alleine die Einführung einer Frontantriebs-Version als Einstiegsmodell ­erweitert die Marktabdeckung um 40 Prozent. Der 2WD kommt mit dem bekannten 2,0-Liter-Benziner, der jetzt 155 PS hat und mit 7,2 Liter für den frontgetriebenen Handschalter verbrauchsmäßig konkurrenzfähig ist (der 4WD mit Automatik steht lt. Werksangabe bei 7,5 Liter im Schnitt). Zum ebenfalls ­bekannten 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS, der nur als Allrad und wahlweise mit manueller Schaltung oder Automatik im Programm steht, wird sich im Oktober nächsten Jahres auch ein ­interessanter 1,6-Liter-Diesel mit 120 PS und 300 Nm ­gesellen, der im Civic nur 3,6 Liter ­Verbrauch (= 94 g CO2/km) ausweist.

Neben dem neuen Allrad, der jetzt elektronisch gesteuert auf die zweite Kupplung verzichten kann und damit mehr als 16 Kilo leichter wurde, ist es vor allem die intelligente Sparsamkeit, der sich der CR-V verschrieben hat: mit verbessertem cw-Wert, serienmäßiger Start-Stopp-Funktion und einem dezenten, psychologisch erstaunlich wirksamen Cockpit-Beleuchtungswechsel zwischen Blau und Grün, der den Fahrer zu zurückhaltender Fahrweise animiert. Freiwillig (und es wirkt). Die Freude beim Tanken ist damit garantiert. Der Honda CR-V ist ab Anfang November zu Preisen ab 27.500 Euro (2WD) erhältlich.

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