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CAPTAIN FUTURE Keine Mono-Braue wie beim Vorgänger, dennoch absolut Civic.
 

Testbericht: Honda Civic 1,8i-VTEC Executive

Gelifteter Designheld der Kompaktklasse zeigt, dass es mit dem Design-Schmäh an der Hülle nicht vorbei sein muss.

01.10.2013 Autorevue Magazin

Soll einer behaupten, die Kompakten wären schmähfreie Zone:

Der Civic ist erfrischend undeutsch – wer auf Ware außerhalb des Mainstreams steht, sollte einen Blick riskieren. Man räumt bei Honda mit dem Vorurteil auf, dass originell gleichzeitig unpraktisch heißt: Das große Staunen beginnt, ­sobald die Heckklappe geöffnet wird. Mit einem Lade­volumen von 477 Litern gehört der Civic zu den Spitzenreitern in seiner Klasse, auch die Erweiterungsmöglichkeit unterhalb des ­Ladebodens ist bemerkenswert groß.

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Der wahre Clou ist allerdings die Rückbank:

Dass sich durch Umlegen der Rücksitze eine ebene Ladefläche ergibt, ist fast überall Standard. Dass sich die Sitzflächen aufstellen lassen und somit den Raum hinter den Vordersitzen zur Ladezone erheben, gibt’s nur bei Honda. 1378 Liter ­stehen im Prospekt, ­gefühlt ist es ordentlich mehr.

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Der Innenraum ist zwar futuristisch gestaltet, man findet ­dennoch alles dort, wo man es erwartet. Dass der Zughebel für die Tankklappenentriegelung neben dem für die Motorhaube sitzt, haben wir in der Betriebsanleitung nachschlagen müssen.

Sonst? Braver, drehfreudiger Sauger mit ausreichend Temperament, knackige Schaltung mit widerspenstigem Rückwärtsgang. Die Abstimmung: gesamthaft deutlich komfortabler als der hoppelige Vorgänger. Fühlt sich sehr erwachsen an. Ganz besonders in der üppigen Executive-Ausstattung.

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