ZEitmaschine 1936 Peugeot 302 Zeitgenosse
Bugatti Typ 57.
 

1936 – Zeitgenossen: Hauch von Motorisierung

Vier von vielen: Die Spielarten der ­Peugeot-Stromlinie.

11.08.2011 Autorevue Magazin

Die Wirtschaftskrise war noch in Tuchfühlung, zumindest, was die Auswirkungen betraf: In Österreich war 1936 das Fahrrad ein begehrtes Verkehrsmittel. Wer sich ein Motorrad leisten konnte, war bereits im Wohlstand ­angekommen, und Autos zogen praktisch nur am Horizont vorbei: 1936 wuchs der Bestand in Österreich um 20,7 % auf 94.800 Stück.
An Angeboten mangelte es nicht, DKW schob ein paar Versionen des 1935 präsentierten F5 nach, mit Zweizylinder-Zweitaktern von 584 oder 692 ccm immerhin bis zu 20 PS stark. Fiat motorisierte Italien mit dem 500, dessen Spitzname Topolino („Mäuschen“) sich mit einem Blick ins Antlitz des Autos erklärt. BMW brachte mit dem 328 einen der heute ­begehrtesten Oldtimer heraus. Wer irrwitzig viel Geld in ein Auto investieren wollte, konnte den Panhard Dynamic (Art-Deco-Design, Schiebermotor, drei Sitze vorne, der Fahrer saß in der Mitte) kaufen oder bei Bugatti aus ein paar neuen Versionen des Typ 57 wählen.

Lesen Sie hierzu auch “Es strömt” von Martin Strubreiter.

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