Hanomag R16 statisch vorne links

Augenweide

Ein Hanomag R16. Von: 1955. Für: 4.000,- Euro. Mit: roten Rädern.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 07.07.2013

Wir haben ja grundsätzlich viel zu wenige Traktoren hier auf autorevue.at, deshalb hier und jetzt unsere Kaufempfehlung des Tages: der Hanomag R16 von 1955. Hanomag, einst Stolz der deutschen Industrienation, war 113 Jahre lang für Baumaschinen, Lokomotiven und andere Nutzfahrzeuge zuständig, ehe das Unternehmen 1984 in den Konkurs schlitterte.

Hanomag R16 statisch hinten

Überlebt hat ein Hanomag Kurier (in den Werner-Filmen) und eben dieser R16 (in Schwechat). Letzterer sorgt mit seinen 12 kW für zuverlässige Entschleunigung in jeder Situation, damit haben die Passanten genug Zeit, das sonderbare Gefährt zu bewundern. Rote Räder hat schließlich nicht jeder, auch kein hölzernes Sozius-Bankl quer zur Fahrtrichtung und wo sieht man heutzutage noch so viel offenliegende Technik? Der Auspuff schmiegt sich wie ein Schornstein an die schmale Kühlerhaube. Und bitte: ein roter Kühlergrill! Not normal, würde Mini sagen.

Der Hanomag R16 wurde vollständig renoviert und schlägt deshalb mit 4.000,- zu Buche. Laut Verkäufer hat das Fahrzeug drei Türen – wir suchen sie noch auf den Bildern – aber nur einen Vorbesitzer. In unsere schnelllebigen Zeit ist dieses Gesamtkunstwerk der Mobilität ein wertvolles Zeichen der Rückbesinnung. Also: Zuschlagen!


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