Zwei schlechte Nachrichten für GM

Der Rückruf wegen defekter Zündschlösser und der Umgang von GM mit diesem wirkt sich gleich doppelt auf den Autokonzern aus.

Veröffentlicht am 11.04.2014

Der US-amerikanische Autokonzern General Motors (GM) bekommt den Rückruf wegen defekter Zündschlösser gleich doppelt zu spüren. Das Image des Autoriesen ist durch die Negativschlagzeilen mehr als angekratzt und zusätzlich sind die Verkaufszahlen rückläufig.

Erwartungen von GM

Im ersten Quartal werde GM einen Sonderaufwand von 1,3 Mrd. Dollar (937,5 Mio. Euro) verbuchen, um die Kosten für Reparaturen decken zu können, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Diese Summe beinhalte die bereits angekündigten 750 Mio. Dollar. Der US-Konzern erwarte dennoch für das abgelaufene Quartal eine solide operative Entwicklung im Kerngeschäft.

Untersuchung der US-Verkehrssicherheitsbehörde

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA untersucht derzeit, warum GM mit dem Rückruf von 2,6 Millionen Fahrzeugen wartete, obwohl die Probleme mit den Zündschlössern seit mehr als zehn Jahren bekannt waren. Der Defekt hat zu mindestens 13 Todesfällen geführt. Auch der Kongress befasst sich mit dem Fall.


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