Nächster Rückschlag für GM

Mögliche Bremsprobleme bei den Typen Buick und Chevrolet führen zu einem weiteren Rückruf bei GM.

Veröffentlicht am 08.05.2014

Nächster Rückschlag für General Motors. Der US-Autokonzern ruft aufgrund eines Defekts erneut Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Bei rund 8.500 Fahrzeugen der Typen Buick und Chevrolet könne es Probleme an den Bremsen geben, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Es seien möglicherweise Bremsscheiben an der Frontbremse verbaut worden, die für die Hinterräder gedacht gewesen seien.

Was die falschen Bremsscheiben verursachen können

Da diese Scheiben nicht so dick seien wie eigentlich für die Fronträder vorgesehen, könne es durch eine höhere Hitzeentwicklung Schäden an den Bremsbelägen und in der Folge einen Unfall geben, was bisher aber nicht passiert sei. Auch Verletzte habe es nicht gegeben.

Defekte Zündschlösser verursachten Mega-Rückruf

Wegen defekter Zündschlösser hatte GM jüngst 2,6 Millionen Autos in die Werkstätten beordert. Bei Unfällen, die durch das mangelhafte Teil ausgelöst wurden, starben in den vergangenen Jahren mindestens 13 Menschen. Die US-Behörden untersuchen, warum GM mit dem Rückruf solange wartete, obwohl die Probleme seit mehr als zehn Jahren bekannt waren. Auf das Unternehmen kommt eine Klagewelle zu. Erst vor wenigen Tagen hatte GM wegen eines möglichen Defekts an der Tankanzeige knapp 52.000 Geländewagen in die Werkstätten beordert.


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