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Der König ist tot. Es lebe der König!
 

Testbericht: Ford Mondeo 2,0 Ecoboost Titanium S

Ford legt vor dem bevorstehenden Medellwechsel noch mal eins drauf. 5-Ender adé.

27.09.2013 Autorevue Magazin
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Der König ist tot. Es lebe der König!

Im Oktober 2013 soll der ganz neue Mondeo kommen, vielleicht auch um einiges später, was Werksschließungsgründe hat. Wie auch immer das ausgeht, die aktuelle Krönung des Modells, Benziner mit zwei Liter Hubraum, Turbo­aufladung und 240 PS, zeigt, wie es diesseits des Plug-in-Hybrids weitergehen wird: nämlich mit kleinen, starken, aufgeladenen Motoren.

Fünf- und Sechszylinder gibt es hier keine mehr.

Und wir können gleich dazufügen: wozu auch? Hier wird wirklich festlich angerissen, mit nur geringen – aber doch fühlbaren – Zerrungen an der Vorderachse. Allrad wäre die optimale Lösung. Immerhin, man spürt lustvoll die Kräfte. Der Motor sehr smooth im Geräusch, kaum kernig, insgesamt zurückhaltend, ideal auch auf der Autobahn. Wenn man’s wissen will, wird man nicht unter zehn Liter Verbrauch kommen.

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Wir kombinierten mit dem höchsten Ausstattungslevel

Damit genossen wir unter anderem Pedale mit Aluminiumauflagen, Leder-Alcantara-Sitze, Xenonscheinwerfer und vor allem ein Sportfahrwerk, das um 15 mm tiefergelegt wurde. Auf diese Weise ist der Mondeo von der etwas betulichen ­Familienlimousine schon recht weit entfernt. Macht aber Spaß, dieses sehnige Teil zu bewegen und das wunderschöne Lenkrad in der Hand zu haben. Das Gegenteil davon sind die kleinlich-fiepsigen Drehregler fürs Klima, die man kaum zwischen die Finger kriegt.

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