Ford Kuga dyn VoLi
Flott und frisch unterwegs im Kuga
 

Testbericht: Ford Kuga 2,0 TDCi Powershift Titanium

Ideal besetzte SUV-Komponenten. Ford’scher Fahrspaß inklusive.

01.10.2010 Autorevue Magazin

Die ideale Antriebskombination für ein SUV ist schnell gefunden: Das Aggregat muss Diesel sein, damit die Fuhre dank zünftigen Drehmoments ­adäquat beschleunigt und auch verbrauchsseitig gegenüber ­einem Benziner klare Vorteile bietet. Das Getriebe schalte vorzugsweise automatisch und sei im Idealfall ein modernes Doppelkupplungsgetriebe. Beste Voraussetzungen also für die ­jüngste Variante des Ford Kuga.

Der 163-PS-Diesel steht gut im Saft und bietet in jeder Lebenslage angenehmen Schub – den braucht er auch:

Denn das Getriebe sorgt in den unteren Gängen für recht große Drehzahlsprünge, und so landet die Drehzahlnadel oft nur bäuchlings über Standgasniveau. Lästig verhält es sich nur beim Überholen: Bis das ­Getriebe die richtigen Gänge sortiert hat, dauert es oft ein Weilchen. Man kann ihm beim Nachdenken zusehen: „Passt der? Nein, ich nehm’ lieber noch einen drunter.“ Das wird anderswo besser gelöst. Ansonsten ist die Schaltbox frei von Kritik: Die Schaltvorgänge passieren sanft, und auf Gefällestrecken wird man selten von der manuellen Eingriffsmöglichkeit Gebrauch machen, da der richtige Gang meist schon eingelegt ist.

Ansonsten zählt der Ford Kuga zu den fahraktiven Geräten.

Er lässt sich mit der präzisen Lenkung wunderbar um Kurven zirkeln, das Fahrwerk ist eher auf der straffen Seite daheim. Auch die Bremse vermittelt ein gutes Pedalgefühl, bleibt standfest. ­Fazit: Die Fahrfreude ist einem sicher. Zuwider nur, dass man diese auch bezahlt. Denn beim freudigen Kurvenswingen gönnt sich der Zweiliter gerne einen Schluck mehr, die Werksangabe vergesse man besser. 6,8 versus 9,4 heißt der Spielstand – aber wenn man vom verfügbaren Fahrspaß nichts konsumiert, werden es immerhin 7,5 Liter auf 100 Kilometer.

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