Lauf, Hase lauf: Ford Ka 1,3 TDCi

Manchmal möchtest du einen Haken schlagen – einfach so aus Spaß.

01.07.2009 Autorevue Magazin

Der Trick kam echt sensationell rüber: Sein Vorgänger war sozusagen ein geschrumpfter Fiesta, mit eingeschränktem Platzangebot zwar, aber ein ziemlich originelles Fahrzeug mit einem guten Preis und entsprechend verlässlichen Käufern über die vielen Jahre. Zur Abwechslung, und wohl auch aus anderen Gründen, hat man jetzt, zwölf Jahre später, eine neue Methode angewendet, um dem Fiesta kostengünstig eins drunterzusetzen. Der Ka basiert nun technisch auf dem Fiat 500, was ja grundsätzlich keine Schande ist. Optisch ist die Vaterschaft aber trotzdem nicht zu leugnen. Die Nähe zum Fiesta ist eindeutig und gut so.

Ford Ka: Vollwertig auf 3,6 Meter

Es ist erstaunlich, wie viel Auto heutzutage auf 3,6 Meter geboten wird. Im Prinzip kann man damit schon ziemlich schmerzfrei alles machen, was man eben durchschnittlich so von einem Auto erwartet, selbst vollbeladen von Bratislava bis nach Bregenz fahren und zurück. Der Motor ist kultiviert und durchgehend leise, als Diesel dreht er auch auf der Autobahn nicht zu hoch. 1055 kg sind zwar auch nicht gerade wenig für einen Kleinwagen, aber das Temperament passt allemal. Überzeugend ist auch die Verarbeitung.

Ein dreifach Hoch auf die Zwezschkenfarbe

Was man allerdings von Ford so überhaupt nicht kennt, ist die sagenhaft ungenaue Schaltung. Beim Rühren hakelt es, dass dem Autotester gleich der Zeigefinger hochschnellt. Doch ein dreifach Hoch dieser Farbe. Da fällt mir, mit Stichwort Ford, gleich ein Witz ein (klingt ein bissl nach Karl Farkas): Papa, warum sind die blauen Pflaumen so violett? Weil sie noch grün sind, mein Sohn. Die exakte Bezeichnung lautet übrigens „Funky Pink Metallic“.

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