1957 – Zeitgenossen: Flop und Top

Was der Automarkt 1957 sonst noch hergab.

Veröffentlicht am 30.10.2011

Eine der pompösesten Präsentationen einer Marke ever wird zum bislang größten Flop weltweit: Beim Edsel, Fords Nobelmarke, geht schief, was schief gehen kann. Drei Jahre und zwei Modellwechsel später stellt Ford die Marke ersatzlos ein. Weniger glamourös wird in der DDR der Trabant P50 präsentiert, mangels echter Alternativen wird das Auto mit der Kunststoffkarosserie dennoch zum Erfolg.

Der geht dem Opel Rekord P1 leichter von der Hand, er wird mit wenig knieschonender Panoramascheibe in Deutschland zum meistverkauften Auto nach dem unschlagbaren Käfer. Ford kontert mit dem reichlich verspielten Barocktaunus, eine Buttercremetorte auf Rädern, aber wesentlich schöner.

Deutlich am Zeitgeist vorbei zielt der BMW 600, eine Art Isetta für Aufsteiger, während der Fiat 500 zu einer zwanzigjährigen ­Karriere ansetzt. Aus England kommt der Austin Cambridge A55 in kleinen Stückzahlen, mehr Begehrlichkeiten löst der Triumph TR3 aus, bis heute.


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