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Fiat-Pläne: Ein Ferrari Sechszylinder und die Alfa Romeo Rettung

Zwei neue Motoren für 500 Millionen Euro. Ein Ferrari Sechszylinder und ein Vierzylinder für Alfa Romeos neue Mittelklasse.

10.04.2015 Online Redaktion

Sergio Marchionnes Masterplan sieht vor, in den kommenden fünf Jahren insgesamt fünf Milliarden Euro in die Marke Alfa Romeo zu investieren. Mit dieser Finanzspritze soll der Absatz bis 2018 auf 400.000 Stück verfünffacht werden. Der erste Schritt dieses Plans war die Ankündigung eines neuen Mittelklassewagens – eine Giulia.

AR 11/2011_Ferrari 458 Spider
© Bild: Riedmann

Zwei neue Motoren für 500 Millionen Euro

Freilich braucht das Auto auch Motoren und hier beginnt es spannend zu werden, weil auch Ferrari involviert werden soll. 500 Millionen Euro lässt Marchionne für zwei neue Motoren springen. Das erste Triebwerk soll ein neuer Vierzylinder werden. Das ist die Pflicht. Für die Kür soll aus einem Ferrari-V8 ein Sechszylinder gemacht werden. Eine derart motorisierte Giulia würde (zumindest finanziell) die Brücke zur Oberklasse schlagen. Schließlich hat Fiat schon bei Maserati bewiesen, dass sie gute Sechszylinder bauen können.

Doch auch für Ferrari könnte das Folgen haben. Denn der kleinste Ferrari hat acht Zylinder. Ein Fakt, aber sicherlich keine heilige Kuh. Schließlich gab es bereits einen Ferrari 246 Dino. Und auch die Konkurrenz von Porsche beweist, dass mit sechs Zylindern Höchstleistungen machbar sind. Es ist also gut vorstellbar, dass bald ein Ferrari Sechszylinder auf den Markt kommt.

Alfa Romeo Giulia
© Bild: Riedmann

Ein Ferrari Sechszylinder

Der Weg dafür ist spätestens seit dem Abgang von Luca di Montezemolo frei. Ferrari hätte dann ein Einstiegsmodell im Showroom, mit dem die Marke gegen Porsche 911, Mercedes AMG GT und den Audi R8 antreten könnte. Schließlich überlassen sie dieses Preissegment, derzeit den Deutschen.

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