Fiat Doblo Exterieur Seite
Von der Lieferkiste zum charismatischen Van
 

Testbericht: Fiat Doblo 2,0 Multijet

In aufrechter Pose und frohen Gemüts den Alltag durchmessen.

25.12.2013 Autorevue Magazin

Der Fiat Doblo ist ja einer der Pioniere unter den Freizeit­autos auf Transporterbasis. ­Ursprünglich als Nutzfahrzeug konzipiert, ist er mittlerweile zu einem ernsthaften Familienvan geworden. Die starre ­Traverse mit Blattfedern hinten wurde durch eine pipifeine Mehrlenker-Einzelradaufhängung ersetzt. Damit alleine ­ergibt sich schon ein völlig neuer Charakter: sehr komfortable Federung und dabei ­wenig Seitenneigung.

Was noch gesagt werden muss:

Trotz des mächtigen ­Karosseriequerschnitts lässt sich der motorisch mögliche Temporahmen weit ausreizen. Die Windgeräusche steigen nur moderat, der Motor wird im Vergleich dazu immer ­leiser. Auch wichtig: Der Verbrauch bleibt voll im Rahmen. Trotz zeitweise etwas unverschämter Fahrweise erreichten wir einen Schnitt von 8,1 Liter Diesel auf 100 km.

Fiat Doblo Multijet: subjektiv kein Lieferwagen mehr

Die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck, der Sitzklappmatismus funktioniert tadellos und logisch. Wenn ­etwas scheppert, ist es das viele Glumpert, das man sofort ­geneigt ist, rein- und nie mehr rauszuräumen. Insgesamt lässt sich getrost behaupten: Wir befinden uns hier garantiert in keinem Lieferwagen mehr, sondern in einem echten Mini­van, für den auch noch eine dritte Sitzreihe bestellt werden kann. An diesem Gefühl des kompetenten Familien-Raumfahrzeugs hat die Motorisierung natürlich einen erheblichen Anteil. Der Zweiliter-Diesel mit 135 PS wuchtet das ganze Ding mit Leichtigkeit durch die Stadt und übers Land. Übrigens: Im Laufe der Zeit ist die mächtige Nase des Doblo immer dezenter geworden, hat aber nichts an Autorität an der Kreuzung eingebüßt.

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