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Die allererste Ausfahrt des genial-grotesken Ferrari 512S Modulo

1970 erregte Ferrari mit dem 512S Modulo Aufsehen. Fast ein halbes Jahrhundert später ist das retrofuturistische Concept Car erstmals auf einer öffentlichen Straße in Amerika unterwegs.

16.08.2018 Online Redaktion

Am Genfer Autosalon 1970 überraschte Ferrari mit einer Designstudie, die auch heute noch futuristisch anmutet. Der vom damaligen Pininfarina-Chefdesigner Paolo Martin entworfene Ferrari 512S Modulo war – und ist – mit seiner flachen Karosserie und Details wie den 24 Gucklöchern über dem V12-Mittelmotor ein Einzelstück, das Seinesgleichen sucht. Nach Jahren am Abstellgleis bei Pininfarina hat der 512S Modulo im Jahr 2014 ein neues Zuhause beim US-amerikanischen Auto-Enthusiasten Jim Glickenhaus gefunden, der sich das einzig Richtige vorgenommen hat: Das kuriose Konzeptfahrzeug auf die Straße zu bringen. Und wie es scheint, waren seine Bemühungen von Erfolg gekrönt: Auf Twitter postete Glickenhaus ein Video von der ersten Testfahrt des 512S Modulo auf einer öffentlichen Straße.

“Hier wird Geschichte gemacht”, kommentierte Glickenhaus sein Video enthusiastisch. Und damit könnte er Recht haben: Immerhin hat der einzige Modulo, der jemals auf Basis des Rennwagens 512S gebaut wurde, in seiner 48-jährigen Existenz noch nie eine Straße befahren. Dafür war das Konzeptfahrzeug auch nicht ausgelegt, auch wenn es schon damals gefahren und – entgegen hartnäckiger Gerüchte – auch gelenkt werden konnte. Die propagierte Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h existierte aber nur auf dem Papier.

Glickenhaus’ Formulierung “die ERSTE Fahrt” lässt darauf schließen, dass es damit noch lange nicht getan ist. Bleibt zu hoffen, dass wir bereits in nicht allzu ferner Zukunft noch sehr viel mehr vom Modulo in freier Wildbahn zu sehen bekommen werden.

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