Der allererste Ferrari F50 sucht ein neues Zuhause

Als der Ferrari F50 im Jahr 1995 Weltpremiere feierte, war ER es, den die Italiener ins Rampenlicht schickten. Nun ist #99999 auf der Suche nach einem neuen Besitzer.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 07.08.2018

Jeder Ferrari F50 ist etwas Besonderes. Der Ferrari F50, der jetzt auf der Website des US-amerikanischen Händlers Autosport Designs zum Verkauf angeboten wird, ist aber noch ein kleines Bisschen besonderer. Warum? Das ist schnell erklärt: Es handelt sich um den ersten F50, der je das Licht der Welt erblickte und den letzten Ferrari mit einer fünfstelligen Fahrgestellnummer.

Der allererste Ferrari F50 sucht ein neues Zuhause
© Bild: Autosport Designs

Der F50 mit der Fahrgestellnummer 99999 wurde am 6. März 1995 als Vorbote seiner Art beim Genfer Autosalon präsentiert. Als solcher hat er eine bewegte Geschichte hinter sich: Der ultimative Prototyp musste – oder durfte – unzählige Kilometer auf der Ferrari-Teststrecke Fiorano sowie in und um Maranello absolvieren, unter anderem mit Niki Lauda, Gerhard Berger und Jean Alesi hinterm Steuer, bevor er zigtausendfach fotografiert wurde. Und das nicht nur bei der Weltpremiere in Genf: Auch für Poster und Modellautos stand #99999 Pate und hielt damit Mitte der Neunziger Jahre Einzug in die Kinder- und Jugendzimmer dieser Welt.

Der allererste Ferrari F50 sucht ein neues Zuhause
© Bild: Autosport Designs

Schließlich wurde der F50 im Jahr 1998 in die Obhut der belgischen Rennfahrer-Legende Jacques Swaters übergeben. Trotzdem trumpft der bedeutende Ferrari auch noch heute, immerhin 20 Jahre später, mit einem Tachostand von gerade einmal 814 Kilometern auf. Als wäre Nummer 99999 nicht schon wertvoll genug.

Der allererste Ferrari F50 sucht ein neues Zuhause
© Bild: Autosport Designs

Aber noch kurz zurück zur Geschichte dieses einen, des ersten aller Ferrari F50s: Nach Swaters wurde er Teil einer Autosammlung in den USA und ging in den folgenden Jahren durch die Hände von insgesamt drei Besitzern in den Staaten. Nun findet sich der F50 in New York wieder, wo er erneut auf der Suche nach einem neuen Besitzer ist.

Der allererste Ferrari F50 sucht ein neues Zuhause
© Bild: Autosport Designs

Der Preis? Den gibt’s natürlich nur auf Anfrage. Wüssten wir konkrete Zahlen, wären diese bloß beim Tagträumen hinderlich.

 


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