5 Fragen zur Elektroauto-Ankaufprämie

Seit 1. März 2017 bekommen Käufer von Elektrofahrzeugen bis zu 4.000 Euro als Ankaufprämie zurückerstattet – alle Informationen zur Förderaktion

28.02.2017 APA

Seit 1. März 2017 können Käufer von Elektroautos und anderen Elektrofahrzeugen bis zu 4.000 Euro als “Ankaufprämie” zurückerstattet bekommen. Wer heuer ein solches Fahrzeug gekauft hat, kann die Förderung online beantragen.

5 Fragen zur Elektrofahrzeug-Ankaufsprämie

1 – Wie kann die Förderung beantragt werden?

Privatpersonen, Betriebe, Gemeinden und Vereine können die Förderung ihres Elektro-Fahrzeugs online unter unter www.umweltfoerderung.at beantragen.

2 – Welche Fahrzeuge werden in welcher Höhe gefördert?

Gefördert werden Elektroautos mit einem Listenpreis von maximal 50.000 Euro. Für Autos mit Elektroantrieb oder Brennstoffzellenantrieb erhalten private Käufer eine Fördersumme von 4.000 Euro. Hybrid-Fahrzeuge werden mit 1.500 Euro unterstützt, private E-Mopeds und E-Motorräder mit 750 Euro. Auch die Förderung für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine wird weiter ausgebaut. Beim Kauf eines Elektrofahrzeugs erhalten diese 3.000 Euro und 1.500 Euro für Hybride. Die Anschaffung eines E-Zweirads wird mit 750 Euro gefördert, für ein neues E-Leichtfahrzeug bekommen sie 1.000 Euro und bis zu 20.000 Euro für einen E-Kleinbus bzw. ein leichtes E-Nutzfahrzeug.

3 – Kann man auch mehr sparen?

Ein Rechenbeispiel zeigt, dass sich E-Autokäufer unter Berücksichtigung der Steuern auch mehr als die 4.000 Euro Förderung sparen können: Zunächst wird vom Netto-Listenpreis der Importeursanteil der Förderung in Höhe von 1.500 Euro abgezogen, danach vom verbleibenden Bruttopreis (inklusive USt) noch 2.500 Euro Bundesanteil. So ergibt sich etwa bei einem Volkswagen e-Golf mit einem Brutto-Listenpreis von 37.990 Euro ein Endkundenpreis von 33.690 Euro – noch ohne Berücksichtigung anderer Rabatte.

4 – Bis wann läuft die Förderaktion?

Die Förderaktion läuft bis Ende 2018, dann wird evaluiert. Das Verkehrs- und das Umweltministerium stellen 24 Mio. Euro zur Verfügung, die Autoimporteure wollen den Absatz mit Rabatten in gleicher Höhe ankurbeln. Insgesamt stehen im Rahmen des E-Mobilitätspakets 72 Mio. Euro bereit, um den Kauf von Elektroautos, E-Zweirädern und E-Nutzfahrzeugen sowie den Erwerb von privaten Ladestationen und den Ausbau öffentlicher E-Tankstellen zu fördern – in dieser Summe sind die Händler-Preisnachlässe in Höhe von 24 Mio. Euro bereits enthalten. Dass das Förderbudget nicht für alle Käufer reichen könnte, erwartet man im Verkehrsministerium nicht.

5 – Welche weiteren Neuerungen im Bereich der Elektromobilität gibt es?

Zusätzlich unterstützen die beiden Ministerien im Rahmen des Elektromobilitätspakets den Aufbau von Ladestationen. Die Errichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur wird mit bis zu 10.000 Euro gefördert. Im privaten Bereich wird der Kauf einer “Wallbox”-Ladestation oder eines Ladekabels mit 200 Euro unterstützt. Ab April 2017 gibt es für E-Autos dann Nummerntafeln mit grünen Schriftzügen, die mit einigen Vorteilen verbunden sein sollen. Welche Vorteile das sein sollen, muss aber erst noch die auf kommunaler Ebene geklärt werden. Angedacht ist Gratisparken, die Nutzung der Busspur und die Erweiterung von Lieferzonen und Lieferzeiten.

Mit unserem Autopreisrechner alle Preise für Neu- und Gebrauchtwagen gratis berechnen!
Mehr zum Thema