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7 Erinnerungen mit Kultfaktor, die bei Autofahrern für Nostalgie sorgen

Ein paar Dinge werden wir vermissen. Auch wenn der einzige Grund vielleicht Nostalgie ist. 7 Dinge mit Kultfaktor unter Autofahrern.

23.05.2018 Online Redaktion

Früher war alles besser, zumindest bevor die Zukunft begann. Das wusste schon der Autor Martin Gerhard Reisenberg (*1949). Wir haben in der Nostalgie-Kiste gekramt und sind dabei auf sieben Dinge gestoßen, die ein Großteil unserer Nachkommen nur mehr aus Erzählungen kennen werden. Nüchtern betrachtet mag das so auch gut sein. So manchem Auto-Nostalgiker wird es dennoch ins Herz treffen, wenn diese Dinge irgendwann nur mehr als blasse Erinnerung an bessere (?) Zeiten existieren.

1) Kurbelfensterheber

Beim Seitenfenster aber auch beim Schiebedach hieß es früher: Kurbeln, kurbeln, kurbeln. Bereits 1928 wurden vom Unternehmer Max Brose erstmals Kurbelfensterheber gefertigt. Möglich wurde das durch die 1926 patentierte Schlingfederbremse, womit die Scheibe in jeder beliebigen Position gehalten werden konnte. Erste Kunden waren u.a. Daimler-Benz und Volkswagen. Bereits in den 1950er Jahren gab es aber bereits das erste europäische Auto mit elektrischen Fensterhebern: Der BMW 503. Heutzutage werden in allen Fahrzeugklassen zunehmend elektrische Fensterheber eingebaut – der Kurbelfensterheber ist somit massiv vom Aussterben bedroht.

Golf II GTI, innen

Das klassische Duo – Fensterkurbel und Spiegelverstellung.

2) Hufeisen am Auto

Bei fast allen Völkern entwickelte sich das Hufeisen zum Glücksbringer, da es das wertvolle Pferd schützte. Der gedankliche Sprung vom Pferd zum Auto war da nicht mehr weit – und so gehörte lange Zeit auch das Hufeisen am Kühlergrill (vor allem bei Mercedes-Fahrern) zum üblichen Erscheinungsbild. Mittlerweile nehmen, sehr zum Leidwesen vieler Auto-Nostalgiker, elektronische Assistenz- und Sicherheitssysteme immer mehr die Schutzfunktion des Hufeisens ein.

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3) Fellbezug fürs Lenkrad

Als kuschelige “Lenkradheizung” im Winter oder Schweiß- und somit Bakterienbrutstätte im Sommer: Für uns ist nicht nachvollziehbar, wie künftige Autofahrergenerationen ohne dem kultigen Fellbezug (bevorzugt aus Lammfell) auskommen sollen/wollen.

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4) Autoradio mit Kassettendeck

CD? MP3? Bluetooth? Was ist schon eine Urlaubsfahrt Richtung Italien, ohne eine Kassette so lange im Kassettendeck gequält zu haben, bis sich das Magnetbändchen im Player verheddert? Auch die Zeiten, als das Kassettendeck zur Standard-Ausstattung im Auto gehörte, sind längst vorbei.

Autoradio kassettendeck kassette kassettenspieler
© Bild: Wiki-Commons

5) Wackeldackel

Der Wackeldackel gehörte, zusammen mit der umhäkelten Klopapier-Rolle, lange Zeit zum Standard-Inventar auf der Hutablage. Irgendwann wurde er von dort verbannt, warum auch immer.

© Bild: Andreas Riedmann

6) Perserteppich im Fußraum

Der kleine Perserteppich im Fußraum des Autos sorgt leider nur mehr in sehr wenigen Fahrzeugen für unvergleichliche Wohnzimmeratmosphäre. Er wurde mittlerweile von hysterischen Allergikern aus den Autos verbannt und durch langweilige, schwarzen Fußmatten abgelöst.

Autoteppich Perserteppich Perser Fußraum
© Bild: Wiki-Commons

7) Mechanische Parkuhren

Bis zur Einführung des Euro im Jahr 2002 waren sie in Deutschland massenhaft am Rand von Parkplätzen aufgestellt: Mechanische Parkuhren. Säule, die mit Münzen gefüttert wurden und dann die verbleibende Parkzeit herunterzählten. Mittlerweile bezahlt man seine Parkgebühren weitgehend über das Smartphone – womit sich ein weiteres Stück Nostalgie langsam auflöst.

Parkuhr
© Bild: Wiki-Commons

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