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Die 7 heißesten Kleinwagen auf dem Markt

Die 7 heißesten Kleinwagen auf dem Markt

Für viel Fahrfreude braucht man nicht immer viel Auto: Hier kommen die besten kleinen Spaßbringer.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 25.05.2015

Nachdem der neue Mini John Cooper Works in der neuesten Generation etwas zu viel Frappucino-Schaum um den Mund bekommen hat, ist es Zeit, die fröhlichsten, verrücktesten und unterhaltsamsten Kleinwagen zu suchen und zu finden. Weil: Es sind nicht nur die unbezahlbaren Super-Sportwagen, die uns erfreuen. Für leichte Landstraßen-Trips und überraschende Manöver im Battleground Innenstadt sind kleine Büchsen oft die besseren Kracher.

Platz 7: DS3 Racing

Citroen DS3 Racing dyn voli
© Bild: Andreas Riedmann

Leistung: 152 kW/207 PS

Preis: 33.190,– Euro

Test: Citroën DS3 Racing by Loeb

Der DS3 hat mittlerweile das Citroën-Logo abgeschüttelt und firmiert unter der DS-Marke. Geblieben ist ein Auto, das in seinen sportlichen Ambitionen ernsthaft ist und gleichzeitig seine Extravaganz pflegt: Platz 7, weil von den drei verfügbaren Farbkombinationen eine mattschwarz/gold ist. Und das serienmäßig!

Platz 6: Smart Brabus (ab Herbst 2015)

Genf 2015
© Bild: MBpassion.de/Philipp Deppe

Noch gibt es vom neuen Smart Brabus nur ein paar schwülstige Design-Studien, aber das Auto wird kommen. Und es wird wohl die ultimative Stadtkanone: 4,48 Quadratmeter Grundfläche, 1,87 Meter Radstand, deutlich unter einer Tonne Leergewicht, Doppelkupplungs-Getriebe und (kolportierte) 110 bis 120 PS. Leider wird sich Smart den Irrsinn teuer bezahlen lassen.

Platz 5: Ford Fiesta ST

Ford Fiesta ST dynamisch vorne links
© Bild: Andreas Riedmann

Leistung: 134 kW/182 PS

Preis: 23.250,– Euro

Testbericht: Ford Fiesta ST

Urmeter der Hot Hatches, dank Fords verlässlicher Fahrwerkskompetenz. Dass der Innenraum grau und die Bedienung verschachtelt ist, fällt nicht mehr auf, wenn man eine verkehrsbefreite Landstraße gefunden hat und von Kehre zu Kurve surft. Vorführfahrzeuge gibt es schon unter 20.000,– Euro.

Platz 4: Opel Corsa OPC

Opel Corsa OPC
© Bild: Werk

Leistung: 152 kW/207 PS

Preis: 22.590,– Euro Dauer-Aktionspreis

Neuvorstellung: Opel Corsa OPC

Schon der letzte Corsa OPC war nicht von schlechten Eltern, mit dem umfassenden Upgrade des Opel Corsa hat auch die OPC-Abteilung noch einmal nachgeschärft. Schon die Standard-Version hat nun 152 kW und Recaro-Sportschalen, dazu gibt es eine scharfe Optik, vom Heckspoiler über (Fake-)Lufteinlässe bis hin zu den 17-Zoll-Felgen namens „OPC Dominance“. Und gegen Aufpreis gibt es Brembo-Bremsen und ein mechanisches Sperrdifferenzial.

Platz 3: Suzuki Swift Sport

Suzuki Swift Sport Exterieur Dynamisch Front
© Bild: Werk

Leistung: 100 kW/136 PS

Preis: 18.990,– Euro

Vorstellung: Suzuki Swift Sport

Platz drei für ein Auto der feinen Tugend: Knackiges Fahrwerk, kein übertriebenes Gedöns, dafür aber eine Leistung, zu der man sich noch die Versicherung leisten kann und ein Preis, um den man sich auch einen alltags-grauen Basis-Golf kaufen könnte. Unsere Farbempfehlung als Konter-Programm: Sunburst Yellow Metallic (ohne Aufpreis). Und für den Alltag gibt‘s auch eine fünftürige Version.

Platz 2: Audi S1

Audi S1 2014 dynamisch front vorne seite kühlergrill frontschürze
© Bild: Andreas Riedmann

Leistung: 170 kW/231 PS

Preis: ab 35.520,– Euro

Test: Audi S1

Nein, den Platz 2 gibt es nicht für den gloriosen Namen des kleinen Audi. Platz 2 geht an den Audi S1, weil er auf unter vier Metern Allradantrieb und einen 2-Liter-Turbo verpackt, und das ganze obligatorisch handgerührt. Da hat sich doch glatt ein Auto für richtige Autofahrer hinter die ganze Marketing-Politur gemogelt! Schwerer Klassiker-Verdacht…

Platz 1: Abarth 500

Abarth 695 Tributo Ferrari vorne
© Bild: Andreas Riedmann

VON

Leistung: 99 kW/135 PS

Preis: 19.650,– Euro

BIS

Leisung: 140 kW/190 PS

Preis: 44.000,– Euro

Test: Fiat Abarth 695 Tributo Ferrari

Klar ist: Der kränkste (sic!) Kleinwagen kommt nicht aus Deutschland, und auch nicht aus Japan. Das muss ein Italiener sein (wiewohl aus polnischer Produktion). Der unmotivierte Abarth Punto ist mittlerweile aus dem Programm geflogen, es bleibt als einziges Abarth-Modell die 500er-Kugel in zahllosen Varianten, mit Optik-Kits und Leistungs-Kits – da ist für jeden etwas dabei. Los geht‘s mit 135 PS in einem sehr lebensnah eingepreisten Package, ohne dass man auf Sportfahrwerk, Doppel-Auspuff oder den optischen Grund-Tonus verzichten müsste. Am anderen Ende steht der blanke Wahnsinn namens Abarth 695 Biposto: 995 kg Leergewicht, 190 PS, unsynchronisiertes Klauengetriebe – das ein Viech, und zwar für die Rennstrecke. Und damit ein würdiger Anwärter für den Pokal des größten kleinen Spaßbringers.

Abarth – Gamma 500 – 695 Biposto


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