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Astreine Linien, ausgewogene Proportionen, zeitlos
 

Datsun 240 Z: Der Sprung nach vorn

Bis weit in die 1960er war Auto-Japan mit seinen bestenfalls bemühten Hervorbringungen die Lachnummer zwischen Detroit und Zuffenhausen. Doch dann kam der Rächer in Gestalt eines genialen Sportcoupés. Er ritt im Zeichen des Z.

14.03.2017 Autorevue Magazin

Ein Artikel aus der Autorevue vom April 2009. Albrecht Graf Goertz war ein Ästhet. Und er war vor ­allem ein Sturschädel. 1962 entschloss sich der Designer auf einer Silvesterparty in New York kurzerhand in ­Japan zu arbeiten. Der 48-jährige Deutsche und Wahl-Amerikaner hatte bis dahin einen verschlungenen Lebensweg, vor ­allem aber eine schillernde Karriere hinter sich gebracht. So riss er 1955 mit seinem bildschönen 507 Roadster BMW aus der Nachkriegs­lethargie. Zuvor hatte er sich bei Studebaker ­unter dem amerikanischen Design-Papst Raymond Loewy, auf dessen Konto etwa die Cola-Flasche oder die Lucky-Strike-Packung gehen, seine Meriten verdient. Nach zwei Jahren schmiss der Graf hin und peppte Schreibmaschinen, Kühltruhen oder Feuerzeuge optisch auf. „Immer nur Autos machen ...
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