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Rinspeed Oasis
 

Vom zwinkernden Toyota zum fahrenden Blumenbeet: Concept Cars der CES 2017

Von Faraday Futures vieldiskutiertem FF 91 bis zu einem ungewöhnlichen Mobilitätskonzept aus der Schweiz: Das sind 5 der abgefahrensten Konzeptautos von der CES 2017.

09.01.2017 Online Redaktion

Bei der 50. Consumer Electronics Show in Las Vegas präsentierten viele Autobauer ihre Visionen der automobilen Zukunft. Das sind 5 der abgefahrensten Concept Cars der CES 2017.

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Faraday Futures FF 91

Faraday Futures FF 91

Das Elektro-Crossover des vieldiskutierten Unternehmens Faraday Future wurde mit Spannung erwartet. Mit dem 1050 PS starken, 5,25 Meter langen FF 91 wollen die Kalifornier mit chinesischem Investor die Mobilität neu erfinden. Der FF 91 soll 2018 auf den Markt kommen, Vorbestellungen können bereits getätigt werden. Viele Fragen sind aber noch offen – so steht zum Beispiel noch nicht einmal fest, was das Elektrofahrzeug kosten soll.

Toyotas Concept-i

Mit dem Concept-i präsentierte Toyota eine Konzeptstudie, bei der künstliche Intelligenz im Mittelpunkt steht. Ein virtueller Assistent namens Yui steht dem Fahrer zur Seite und soll auch von ihm lernen. Nicht nur mit seinen Insassen, sondern auch mit seiner Umwelt soll das Concept-i interagieren: Mit am Heck angezeigten Nachrichten kann das futuristische Auto Hinterherfahrende vor Hindernissen oder gefährlichen Straßenabschnitten warnen.

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Chrysler Portal Concept

Chrysler Portal Concept

Das Chrysler Portal Concept wurde von und für so genannte Millennials designt, also für Personen, die zwischen 1980 und 2001 geboren wurden. Der Autobauer geht davon aus, dass für diese Zielgruppe ein völlig neues Fahrzeugkonzept entworfen werden muss. Optisch gelingt das dem Chrysler Portal zumindest von Außen nicht ganz. Der innovative Ansatz zeigt sich im großzügig gestalteten Innenraum, der zum Verweilen einlädt. Voll vernetzt bietet das Portal Concept eine Vielzahl an Unterhaltungs- und Individualisierungsmöglichkeiten für Insassen aller Altersstufen. Richtig genutzt werden könnten diese freilich erst, wenn Chrysler den Sprung zum vollautonomen Fahren geschafft hat – derzeit erlaubt das Elektro-Crossover erst selbständiges Fahren der Stufe 3. Das bedeutet, dass das Fahrzeug auf der Autobahn in den meisten Situationen ohne menschliche Hilfe auskommt.

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Honda NeuV

“NeuV” steht für “New Electric Urban Vehicle”. Wie die anderen Konzeptstudien auch, soll das würfelförmige Mini-Auto soll in nicht allzu ferner Zukunft autonom durch die Stadt flitzen. Angetrieben wird das NeuV nicht nur von einem Elektromotor, sondern auch von einer so genannten “Emotion Engine”: Die künstliche Intelligenz soll die Stimmung des Fahrers erkennen und darauf basierend Entscheidungen treffen und Empfehlungen abgeben. Eine der wichtigsten Ideen hinter dem NeuV ist aber, dass die Stehzeit des Autos minimiert werden soll: Wird das Fahrzeug vom Besitzer abgestellt, soll es autonome Taxidienste für andere erledigen.

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Rinspeed Oasis

Rinspeed Oasis

Der Schweizer Frank Rinderknecht brachte mit seinem Konzeptauto etwas Ungewöhnliches auf die CES: Pflanzen. Der Rinspeed Oasis verfügt- unter anderem – über ein Blumenbeet hinter der Windschutzscheibe. Damit sich die Insassen ganz der Kleingärtnerei widmen können, soll der Rinspeed Oasis sie vollautonom durch die Stadt chauffieren. Wer genug von Pflanzen hat, kann sich seiner Arbeit widmen oder einen Film ansehen. Will man das Steuer selbst übernehmen, muss man erst einen automatischen Fitness- und Aufmerksamkeitstest bestehen.

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