Car of the Year 2017: Der Gewinner und die Top 7

Das Rennen um das “Car of the Year 2017” ist beendet. Der Gewinner und die Platzierung der Top 7 stehen fest. Und ihr könnt auch abstimmen, ganz inofiziell.

radical mag
Veröffentlicht am 08.03.2017

Gut, zuerst interessiert das Resultat des Car of the Year 2017. Trommelwirbel, gewonnen hat:

Car of he Year 2017 die Top 7

  1. Peugeot 3008, 319 Punkte
  2. Alfa Romeo Giulia, 296 Punkte
  3. Mercedes E-Klasse, 197 Punkte
  4. Volvo S90/V90, 172 Punkte
  5. Citroën C3, 166 Punkte
  6. Toyota C-HR, 165 Punkte
  7. Nissan Micra, 135 Punkte

Das Prozedere des Car of the Year

Gewählt haben 58 Juroren aus 22 europäischen Ländern, darunter auch «radical» (in der Person von Peter Ruch). Die Prozedur war wie immer gleich: bis Ende des vergangenen Jahres mussten die Juroren aus allen automobilen Neuheiten ihre sieben Favoriten erküren. Daraus wurde die so genannte «short list» erstellt, diese sieben Fahrzeuge standen der Jury an zwei Testtagen in der Nähe von Paris noch einmal zur Verfügung für abschließende Vergleichsfahrten. Dann musste jedes Jury-Mitglied 25 Punkte vergeben, maximal 10 Punkte für ein Auto, mit einem klaren Sieger. Diese Punkte werden dann zusammengezählt, der Sieger wurde dann auf dem Genfer Auto-Salon erkoren.

Wie immer erklärt Peter Ruch, wie er abgestimmt hat – und warum genauso. Seine persönliche Reihenfolge in diesem Jahr:

1. Alfa Romeo Giulia, 8 Punkte

© Bild: Jürgen Skarwan

Selbstverständlich ist ein Alfa Romeo immer auch eine Entscheidung mit dem und für das Herz. Doch mit der Giulia haben die Italiener ein wirklich gutes Automobil geschaffen, sauberes Design, moderne Antriebe, das Infotainment ist auf dem aktuellen Stand. Aber dann ist da halt auch noch ein Faktor, den man hoch werten soll: die Fahrfreude. Der Alfa verfügt nicht nur über die beste Lenkung überhaupt, sondern macht als Quadrifoglio so richtig viel Spaß. Und das zu einem Preis, der im Vergleich zur Konkurrenz mehr als nur fair ist.

2. Peugeot 3008, 6 Punkte

© Bild: Andreas Riedmann

Peugeot bringt das SUV nicht nur in Sachen Design auf eine neue Ebene. Er sieht von außen gut aus – und innen mit der Weiterentwicklung des i-Cockpit noch viel besser. Die Antriebe sind verbrauchsgünstig, die Verarbeitung auf Premium-Niveau – und gerade dafür stimmt unbedingt auch das Verhältnis von Preis zu Leistung. Es fehlt allerdings der Allradantrieb.

3. Citroën C3, 5 Punkte

© Bild: Andreas Riedmann

Ein fröhlicher Kleinwagen, der mit seinem Design, seinem Preis und seinem Verbrauch punkten kann. So richtig innovativ ist der Franzose nicht, aber dafür komfortabel. Und sympathisch in vielen Details, beim Bediensystem, beim Infotainment, beim Innenraumdesign.

3. Volvo S90/V90, 5 Punkte

© Bild: Andreas Riedmann

Vom Design her sicher das gelungenste Fahrzeug seit Jahren, einfach nur schön, sowohl außen wie auch innen. Einige spannende Innovationen, wie bei Volvo üblich in erster Linie im Bereich Sicherheit. Aber antriebstechnisch können die Schweden leider nicht überzeugen, die Vierzylinder sind viel zu durstig. Und noch ein Problem: der Preis.

5. Nissan Micra, 1 Punkt

© Bild: Andreas Riedmann

Ein netter Farbtupfer unter den Kleinwagen – aber viel mehr auch nicht. Im letzten Test konnte immerhin das Fahrverhalten überzeugen, aber ansonsten fehlt jeder Hauch von Innovation.

6. Mercedes E-Klasse, 0 Punkte

© Bild: Andreas Riedmann

An einen Mercedes hat man hohe Erwartungen – die das Stuttgarter Unternehmen zudem auch schürt in Wortwahl und Auftreten. Die E-Klasse kann leider den selbst auferlegten Ansprüchen bei weitem nicht genügen, das Design wirkt bereits ältlich, es gibt Qualitätsprobleme, technisch ist der Wagen höchstens Mittelmaß. Tja, und so ist es denn halt: «Das Beste» – oder eben nichts.

6. Toyota C-HR, 0 Punkte

© Bild: Andreas Riedmann

Ich verstehe dieses Fahrzeug nicht. Es ist weder Fisch noch Vogel, sein Design ist mir ein komplettes Rätsel. Der Hybrid von Toyota ist in die Jahre gekommen – und die Fahrleistungen entsprechen bei weitem nicht der Optik. Bei den letzten Tests in Paris enttäuschte zudem das Fahrverhalten. Und teuer ist der Toyota auch.

Wahrscheinlich habt ihr noch nicht in allen zur Auswahl stehenden Autos Platz genommen, aber wählt doch trotzdem euer Car of the Year 2017 – wer in der Liste nicht fündig wird, schreibt uns einfach in den Kommentaren seinen Gewinner:


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