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Bosch und der Gasdruckspeicher: Die Zukunft der Motorradsicherheit

Bosch hat jüngst sein aktuelles Forschungsprojekt zum Theme Motorradsicherheit präsentiert: Per Gasstoß sollen Motorräder wieder in die Spur gebracht werden.

22.05.2018 Online Redaktion

Motorradfahren muss sicherer werden. Biker sind unverhältnismäßig häufig in tödliche Unfälle verwickelt. Bosch hat entsprechend reagiert und für aktuelle Motorräder ein umfangreiches Sicherheitspaket im Angebot. So gibt es mittlerweile auch für Motorräder adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelungen, Kollisionswarner und Totwinkelwarner. Das neueste Forschungsprojekt von Bosch: per Gasstoß soll ein Motorrad, das wegrutscht, wieder aufgerichtet werden.

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© Bild: Bosch

Rutschverhinderung per Gasstoß

Basis dieser Entwicklung sind Sensoren, die erkennen, ob die Räder des Motorrads seitlich wegrutschen. Werden bestimmt Grenzwerte überschritten, entweicht Gas durch einen Gasdruckspeicher, strömt in einen Tankadapter und entweicht über eine spezielle Düse (siehe Video). Die Auslösezeit dauert laut Bosch fünf Millisekunden. Der Rückstoß schubst das Motorrad wieder in die Spur. Bosch verwendet für dieses Feature Gasdruckspeicher, die auch in Airbags zum Einsatz kommen.

Anders als die MSC-Technologie (Motorcycle Stability Control, entspricht einem Kurven-ABS) und der eingangs erwähnten technischen Helferlein ist die Rutschverhinderung per Gassto0ß noch Zukunftsmusik. Dabei handelt es sich um ein Forschungsprojekt.

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