Wenn Engel kaufen

Eine ungewöhnliche Begegnung, eine ungewöhnliche Verbindung, ein ungewöhnliches Auto: Wie ein alter BMW viele Menschen glücklich macht.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 05.03.2018

Ein Artikel aus der Autorevue vom März 2018

Matthias Engel saß in seinem weißen Citroën Jumper und gurkte am grauen Stadtrand Wiens vorbei, als er aus dem Augenwinkel etwas Gelbes sah, das aussah wie etwas Rotes, das er vor ein paar Jahren gekauft, als irrestaurabel erkannt, wieder weggestellt und schließlich abgestoßen hatte: BMW E9, das erste große Coupé der Bayern, zwei Mal als Art Car verewigt und mit Leuten wie Stuck, Quester und Konsorten Begründer von BMWs Tourenwagen-Legende. Warum Matthias gerade auf den E9 so abfährt, kann er nicht einmal nach Hunderten gemeinsamen Kilometern im Jumper sagen. Der E9 ist älter als er selbst. Okay, BMW-affin war er schon immer, er besaß eine zweistellige Zahl an E30, driftet mit dem Fünfer der E39-Serie bis zum Lenkanschlag und hält sich einen E36-Dreier als Spielzeug für gesperrtes Gelände. Der Alltag ist Jumper. Das Herz aber hat immer nach einem E9 verlangt, bloß war der ewig weit weg.

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