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Aus für Sportwagenbauer Wiesmann beschlossen

Das Unternehmen hat am 14. August 2013 beim Amtsgericht Münster das Insolvenzverfahren beantragt.

11.01.2014 APA

Das vorläufige Aus des insolventen deutschen Sportwagenbauers Wiesmann wurde am Freitag von den Gläubigern beschlossen. Das für die Sanierung notwendige Geld sei nicht überwiesen worden, so Insolvenzverwalter Norbert Küpper zur Deutschen Presse-Agentur am Freitag nach der Entscheidung.

Hoffnung für die Beschäftigten

Der Sanierungsplan sah vor, das bisher als GmbH geführte Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Der Mehrheitsgesellschafter der GmbH wollte sich auch an der neuen Gesellschaft beteiligen. Der Umwandlung hätten die Gläubiger, meist Zulieferer und Banken, zustimmen müssen. Für die rund 100 Beschäftigten gebe es aber noch Hoffnung, sagte Küpper. Sollten die bisherigen Gesellschafter doch noch einen Zuschuss für das laufende Insolvenzverfahren überweisen, könne die Umwandlung noch erfolgen. Eine zeitliche Frist bestehe für diese Lösung nicht.

Die Wiesmann GmbH wurde 1988 von den Brüdern Friedhelm und Martin Wiesmann in Dülmen in Westfalen gegründet und produzierte anfangs Hardtops für Cabrios. Von 1988 bis 2013 produzierte das Unternehmen rund 1.600 Sportwagen.

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