Dieses Privatgrundstück ist ein Alfa Romeo-Friedhof

Die neueste Beute des Scheunenfund-Jäger: Ein kleiner, aber feiner Privat-Friedhof für europäische Klassiker mitten in Muscle Car Country.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 23.04.2018

Tom Cotter hat vermutlich einen der coolsten Jobs der Welt. Als “Barn Find Hunter“, zu Deutsch “Scheunenfund-Jäger”, ist er für den Oldtimer-Experten Hagerty quer durch die USA unterwegs, um vergessene automobile Schätze aufzustöbern. Bei einem Cars and Coffee-Event erzählte ihm ein Teilnehmer von seinem Garten im nördlichen Michigan – und als Cotter sah, was dort schlummerte, trommelte er seine Film-Crew zusammen, um uns alle daran teilhaben zu lassen.

Privat-Friedhof in Muscle Car Country

David Korwin hat sein Grundstück nämlich zu einer Art Alfa Romeo-Friedhof umfunktioniert. Rostig und friedlich verbringen hier (größtenteils) italienische Raritäten – nicht vergessen, wir befinden uns in Michigan immerhin im langjährigen Zentrum der US-amerikanischen Autoindustrie – ihren Lebensabend. Das erste Auto, das Cotter und sein Team über eine Reihe Farne hinweg ansah: Ein Alfa Romeo 2000. Sein direkter Nachbar ist ein Klassiker aus dem Nachbarland: Eine kleine, feine, unglaublich rostige Ente.

© Bild: YouTube Screenshot

Alfas in guter Gesellschaft

Der Citroën ist auf dem privaten Autofriedhof aber eine Ausnahme. Sein Besitzer ist eindeutig ein Alfisto, wenn auch kein Purist: Neben dem 2CV schlummert eine 1956er Giulietta. Und dann geht’s los mit dem “guten Zeug”, wie Cotter es ausdrückt. Namentlich: Eine 1957er Giulietta Sprint, ein 1966er GTV, (noch ein) 1960er 2000, Auch ein VW-Porsche 914 hat auf dem Grundstück seine möglicherweise letzte Ruhestätte gefunden.

© Bild: YouTube Screenshot

Lieber Restaurieren als verkaufen

Doch wie konnte es dazu kommen, dass sich all diese ehemaligen Schönheiten in Korwins Garten zusammen gekommen sind? Daran sind die Gene Schuld: Sowohl Davids Vater als auch sein Bruder haben eine Leidenschaft für alte, europäische Autos. Verkaufen wollen sie keines davon – immerhin gibt es ja noch die Möglichkeit, sie alle selbst zu restaurieren. Bleibt allen Beteiligten zu wünschen, dass sie das auch umsetzen.


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