Alfa Romeo 4C Spider: Das tiefe Einatmen des Turboladers

Der Gedanke ist zwingend: Da heute niemand mehr Handschuhe zum Lenken eines Autos braucht, braucht es auch kein Handschuhfach. Der Alfa 4C Spider ist ein vollkommen logisches Auto.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 15.05.2016

Schnall dich an!“ – „Warum denn? Du bist ja auch nicht angeschnallt.“ – „Das ist was anderes. Ich habe das Lenkrad, um mich abzustützen.“ Dieser Dialog, den ich Anfang der 70er Jahre in Innsbruck auf der Rückbank einer roten Giulia verfolgte, war mein Einstieg in die mitreißende Welt von Alfa Romeo. Das Lenkrad, an dem sich die elegante Mutter meines Schulfreundes im Ernstfall abstützen wollte, war aus edlem Holz und trug das Alfa-Logo im Zentrum der drei polierten Speichen. Was für ein Auto, was für wunderschöne Hände, was für ein Lenkrad! Die Theorie des Abstützens widerlegte ich übrigens zehn Jahre später im Selbstversuch: Bei einem Frontalen mit lächerlichen 30 km/h Restgeschwindigkeit haute ich mir in der Acadiane mörderisch die Birn an der Windschutzscheibe an. Damals waren Taschen fast immer voll. Mit Schmink- oder Sportsachen. Je nachdem. Aber leere Taschen, die sich blitzartig mit Luft füllten, kannte noch niemand.

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