In Smyrna, Tennessee, brannte das 3. Model S aus.
 

3 brennende Model S: Tesla lässt Autobesitzer sprechen

Tesla erteilt dem Fahrer des letzten in Brand geratenen Model S das Wort – dieser beteuert, der Innenraum sei unversehrt geblieben. Teslas Image leidet dennoch

10.11.2013 APA

Nach dem dritten Brand eines Tesla Model S innerhalb eines knappen Monats will der Hersteller den durch die Vorfälle erlittenen Imageschaden durch ein Statement des Unfallfahrers eindämmen. Im Tesla-Blog berichtete der Lenker des dritten in Flammen aufgegangenen Model S, ein Arzt aus dem Staat Tennessee, wie ein Metallgegenstand bei voller Fahrt in den Boden seines Wagens eingeschlagen sei. Daraufhin habe ihn die Elektronik aufgefordert, anzuhalten und das Auto zu verlassen. Während der vordere Teil des Wagen nach wenigen Minuten Feuer gefangen habe, sei der Innenraum komplett unversehrt geblieben.

Fotos eines weiteren ausgebrannten Model S tauchten im Internet auf - und das Vertrauen in Tesla (und Elektroautos) sinkt weiter.

Niemand wurde bei den Bränden verletzt – trotzdem wurden Sicherheitsbedenken laut

Teslas Elektrowagen Model S, der seit einigen Monaten auch in Europa verkauft wird, hatte den Sicherheitstest der US-Behörden mit Rekordnoten absolviert. Die drei Brände, bei denen niemand verletzt wurde, ließen jedoch jüngst Fragen aufkommen. Die mächtigen Batterien befinden sich unter dem Wagenboden und waren bei den Zwischenfällen von Objekten auf der Fahrbahn beschädigt worden. Tesla betont, dass die Wagen dabei besser davongekommen seien als herkömmliche Fahrzeuge. Die Häufung der Zwischenfälle verstärkte auch den Druck auf die Aktie, die seit dem ersten Brandunfall Anfang Oktober 27 Prozent verloren hatte.

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