Maserati 8 CM
Aus einer Fehlkonstruktion wird ein Grand-Prix-Sieger
 

Die erfolgreichste Fehlkonstruktion von Maserati

Den Maserati 8 CM hatte man eigentlich schon abgeschrieben, eine klassische Fehlkonstruktion. Doch dann kam Tazio Nuvolari und wenig später der großer Erfolg

01.09.2014 radical mag

Die Geschichte des Maserati 8 CM ist schon erstaunlich. Alles begann – wie oft in den frühen Jahren des italienischen Autoherstellers – mit einer Hauruck-Aktion. Man hatte zwar diesen herrlichen 3-Liter-Reihen-Achtzylinder, der es auf etwa 240 PS brachte. Doch den baute man dann in ein kaum modifiziertes Chassis eines 4C 1100 ein, das eindeutig zu schwächlich war für die gewaltigen Kräfte. Folglich gingen die ersten Rennen ziemlich in die Hose.1933er Maserati 8 CM

Im Maserati 8 CM zum Großen Preis von Belgien

Es kam: Tazio Nuvolari. Der kaufte die Chassisnummer 3007, setzte sich mit seinem Mechaniker Decimo Campagnoni und dem Maserati-Mechaniker Luigi Parenti zusammen, die drei Jungs versteiften den Vorderwagen, bastelten ein bisschen an der Lenkung und den Bremsen. Dann setzte sich Tazio ans Steuer – und gewann den Großen Preis von Belgien. So war das damals.

Vielen Dank an die Kollegen von www.radical-classics.com

Ein best-of-Maserati auf autorevue.at

Maserati feiert am 1. Dezember 2014 seinen 100. Geburtstag, wir richten liebend gern unseren Fokus auf die stille Zeit im Jahr und vor allem auf die italienische Kultmarke. Alle Klassiker und Raritäten von Maserati auf einen Blick.

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