Schumacher: Ermittlungen abgeschlossen

Die Markierungen und Ausschilderungen der Piste in Méribel sind “den französischen Vorschriften entsprechend” gewesen, so der Staatsanwalt Patrick Quincy.

Veröffentlicht am 17.02.2014

Neun Wochen nach dem schweren Skiunfall von Michael Schumacher sind die Ermittlungen der französischen Behörden eingestellt worden. Am Montag teilte die zuständige französische Staatsanwaltschaft mit, dass es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt. Die Markierungen und Ausschilderungen der Piste in Méribel sind “den französischen Vorschriften entsprechend” gewesen, so der Staatsanwalt Patrick Quincy. Der Felsen, über den Michael Schumacher zunächst stürzte, und der zweite Felsen, auf den er mit dem Kopf aufschlug, lagen laut der Staatsanwaltschaft in Albertville 10,40 Meter auseinander. Diese Felsen seien wiederum 4,50 Meter vom Pistenrand entfernt.

Schumacher nicht zu schnell gefahren

Bereits Anfang Jänner hatte die französischen Ermittler nach vorläufigen Erkenntnissen mitgeteilt, dass Schumacher selbst wohl nicht zu schnell gefahren sei und “absichtlich” die markierte Piste verlassen habe. Auch die geliehenen Skier von Schumacher seien “in perfektem Zustand” gewesen.

Familie-Schumacher könnte klagen

Ungeachtet der Feststellungen der Staatsanwaltschaft könnte die Familie des 45-jährigen Formel-1-Rekordweltmeisters in einem Zivilverfahren gegen mögliche, aus ihrer Sicht Mitverantwortliche an dem Unfall klagen.


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