Die gute Vorstellung von Aigner/Watzl fand auf einer rutschigen Holzbrücke ein jähes Ende.
Die gute Vorstellung von Aigner/Watzl fand auf einer rutschigen Holzbrücke ein jähes Ende.
 

Wallis-Rallye: Aigner nach Gesamtführung ausgeschieden

Aigner/Watzl führten nach dem ersten Tag der Wallis-Rallye die Gesamtwertung an – am Samstag schieden sie nach einem Unfall aus, blieben aber unverletzt.

09.11.2013 APA

Rallye-Europameister Andreas Aigner und seine Co-Pilotin Barbara Watzl sind am Samstag bei der Wallis-Rallye in der Westschweiz nach einem Unfall ausgeschieden. Der Steirer, der sich zuletzt in San Remo vorzeitig den Titel in der Production-Cup-Wertung gesichert hatte, führte nach dem ersten Tag des letzten EM-Laufs die Gesamtwertung an, rutschte aber auf der fünftletzten Sonderprüfung mit seinem Subaru Impreza auf einer nassen Holzbrücke aus. Der Wagen des 29-Jährigen prallte mit rund 110 km/h gegen eine Steinmauer, Aigner und Watzl überstanden den Unfall unverletzt.

Rutschige Holzbrücke führte zum Unfall

Aigner stand als Gesamt-Zweiter hinter dem im Production Cup überlegen führenden Finnen Esapekka Lappi (Skoda S2000) vor einem weiteren Spitzenresultat, als der Zwischenfall passierte: „Die Prüfung war mit 37 km Länge eine gute Möglichkeit, noch etwas auszurichten, also haben wir mit Teamchef Manfred Stohl vereinbart, voll zu pushen“, erklärte der Ennstaler die Umstände. „In einer Linkskurve habe ich geglaubt, die Spur sei trocken, aber es war feucht und noch dazu ging es über eine Holzbrücke, die war rutschig wie Glatteis.“ Aigners Saisonbilanz fiel dennoch vollauf positiv aus. „Wir konnten meistens auch in der Gesamtwertung vorne mitmischen. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man bei jeder Rallye konkurrenzfähig ist und aus eigener Kraft um den Sieg mitfahren kann.“

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