© Bild: VALDRIN XHEMAJ / EPA / picturedesk.com
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Untersuchung des Bianchi-Unfalls eingeleitet

FIA-Chef forderte Rennleiter Charlie Whiting zu einem entsprechenden Bericht auf

07.10.2014 APA

Zwei Tage nach dem schweren Unfall von Formel-1-Pilot Jules Bianchi beim Grand Pris von Japan hat der Internationale Automobilverband (FIA) hat eine Untersuchung eingeleitet. Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ (Dienstag) berichtete, hat FIA-Präsident Jean Todt den Rennleiter Charlie Whiting zu einem entsprechenden Bericht aufgefordert. Bianchi befindet sich nach einer Operation direkt nach dem Unfall am Sonntagabend im Mie General Krankenhaus in Yokkaichi in einem „kritischen, aber stabilen Zustand“. Der 25-Jährige wird von Todts Sohn Nicolas gemanagt.

Wurz rät Piloten zu Verschwiegenheit

Alexander Wurz, der Vorsitzende der Fahrervereinigung (GPDA), riet laut autosport.com den Piloten, sich nicht zu dem Unfall zu äußern, solange nicht alle Umstände geklärt seien. „Wir müssen den Experten die Zeit geben, alles zu analysieren“, sagte der Ex-Formel-1-Pilot und warnte vor voreiligen Schlüssen.

Ecclestone will unabhängige Untersuchung

Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone sprach sich unterdessen für eine Untersuchung durch externe Experten aus. Bianchi war mit seinem Marussia-Boliden mit hoher Geschwindigkeit unter das Heck eines Bergungsfahrzeugs gerast.

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