Ungarn-GP: Ein grandioses Interview mit Kimi Räikkönen

Die Interviewer haben aber auch gar nichts gelernt: Im Vorfeld des Ungarn-Grand Prix sollte Kimi Räikkönen wieder einmal 4 Fragen beantworten. Das haben sie davon!

23.07.2015 Online Redaktion

Eigentlich sollte schön langsam wirklich jeder mitbekommen haben, dass Kimi Räikkönen nicht gerade der enthusiastischste und/oder gesprächigste Interviewpartner ist. Trotzdem wird der Finne immer wieder dazu gezwungen, sich mit seltsamen Fragen auseinander zu setzen. Im Vorfeld des Formel 1-Grand Prix von Ungarn am kommenden Wochenende stellte die Scuderia Ferrari ihrem Piloten 4 vermeintlich harmlose Fragen und zwang ihn vor eine Kamera, die offensichtlich nie Kimis bester Freund werden wird. Obwohl der „Iceman“ sich dazu hinreißen ließ, etwas ausführlicher als mit „Ja“ und „Nein“ zu antworten, hätte der Interviewer vermutlich mehr erfahren, wenn er einfach in Kimis Hand gelesen hätte.

Da es wirklich nicht viel Aufwand ist, haben wir das ganze Interview für euch transkribiert:

Interviewer: Also, Ungarn. Eines der langsamsten Rennen des Formel 1-Kalenders. Ist es für dich langweilig oder aufregend?

Kimi: Ich mag die Strecke in Ungarn. Die Leute sagen, dass die Rennen dort langweilig sind, aber wir haben gesehen, dass sie aufregend sind.

Es ist auch sehr heiß dort. Verlieren die Fahrer während des Rennes viel Flüssigkeit?

Ich glaube, Reifen und Motoren leiden mehr. Wir trinken viel, es ist also ok.

Wie kommt es, dass man in Ungarn immer viele finnische Flaggen sieht? Wo auch immer man hinsieht, sieht man finnische Flaggen. Hast du das bemerkt? Hast du eine Erklärung dafür?

Finnland ist nicht sehr weit von Ungarn entfernt, man kann billig und einfach dort hin reisen. Deshalb sind dort viele Finnen.

Und die letzte Frage: Denkst du, dass eine kurvige Strecke wie diese für die neue Generation von Motoren geeignet ist? Würdest du in Ungarn am liebsten mit einem V8, einem V10 oder einem der neuen Motoren fahren?

Es macht keinen Unterschied. Die Autos haben sich verändert. Wir hatten vorher mehr Abtrieb, dann hatten wir weniger, jetzt haben wir wieder mehr.

 

Der kurze Clip zeigt wieder einmal: Kimi ist einfach der coolste! Und der Alptraum jedes ambitionierten Interviewers.

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