Unfreiwilliges Überholmanöver: Vom Beinahe-Crash aufs Podest

Dieses Überholmanöver ist eine Kombination aus Pech, Glück, Skills und Zufall – und beförderte Supercars-Pilot Scott McLaughlin vom 4. auf den 3. Platz.

02.11.2016 Online Redaktion

Beim Gold Coast 600-Supercars-Rennen in Australien sah es so aus, als wäre Scott McLaughlin in Schwierigkeiten: Mit blockierenden Rädern und qualmenden Reifen schlitterte der Volvo-Pilot auf die Streckenbegrenzung zu. Doch wie so oft kam’s im letzten Moment unverhofft, und McLaughlin gelang es irgendwie, den Beinahe-Crash in ein Überholmanöver der besonderen Art zu verwandeln und Mark Winterbottom im Ford Falcon FGX den dritten Platz buchstäblich vor der Nase wegzuschnappen.

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Während eine solche Aktion in anderen Rennserien für Aufregung gesorgt hätte, sieht’s bei den australischen V8 Supercars selbst der ausgebremste Winterbottom gelassen: „Ich war sechs Zehntel pro Runde langsamer, also man bekommt nur, was man verdient“, so der letztendlich Fünftplatzierte gegenüber supercars.com. „Es ist kein Drama, wir sind einfach nicht schnell genug, das ist es, was mich frustriert. Es ist also in Ordnung, alles ist gut.“

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