Rosberg Red Bull Ring 2014
Rosberg startet von Platz 3.
 

Formel 1 Live Stream: Ergebnis GP von Österreich in Spielberg

Aus österreichischer Sicht ist das Rennen in Spielberg das Saisonhighlight und nach dem überraschenden Quali ist für Spannung gesorgt.

22.06.2014 Online Redaktion

Live-Ticker: Formel-1-Grand-Prix von Österreich in Spielberg:

Rosberg gewinnt den GP von Österreich am Red Bull Ring!

Hamilton kam nicht mehr nahe genug an Rosberg ran. Valtteri Bottas holt sich sein erstes Podium.

Zum Ergebnis: Mercedes feiert in Spielberg wieder Doppelsieg.

Ergebnis des GP von Österreich nach 71 Runden:

1. Rosberg (2)
2. Hamilton (2)
3. Bottas (2)
4. Massa (2)
5. Alonso (2)
6. Perez (2)
7. Magnussen (2)
8. Ricciardo (2)
9. Hülkenberg (2)
10. Räikkönen (2)

Schnellste Runde: Perez 1:12,142
out: Vettel, Kvjat, Vergne

66. Runde
Perez überholt Magnussen.

Zwischenstand nach 61 von 71 Runden
1. Rosberg (2)
2. Hamilton (2)
3. Bottas (2)
4. Massa (2)
5. Alonso (2)
6. Magnussen (2)
7. Perez (2)
8. Hülkenberg (2)
9. Ricciardo (2)
10. Räikkönen (2)

60. Runde Vergne out
Jean Eric Vergne muss wegen Bremsproblemen aufgeben. Zuvor war dichter Karbonbremsstaub aus dem linken Vorderrad beim Anbremsen zu den Kurven zu sehen.
Damit sind 3 Red Bull out, nur noch Ricciardo ist im Rennen.

56. Runde
Perez kommt an die Box, somit übernimmt Massa den 4. Platz.

Zwischenstand nach 47 von 71 Runden
1. Rosberg (2)
2. Hamilton (2)
3. Bottas (2)
4. Perez (1)
5. Massa (2)
6. Alonso (2)
7. Button (1)
8. Magnussen (2)
9. Hülkenberg (2)
10. Ricciardo (2)

40. bis 42. Runde
Boxenstopp bei Rosberg und Hamilton. Bottas übernimmt damit wieder die Führung.
Der Boxenstopp von Bottas in Runde 42 versetzt ihn auf Platz 5 hinter die beiden Mercedes, Alonso und Massa, der gleich zum 2. Stopp in die Box kommen wird.

37. Runde: Vettel out
Vettel hatte sich ein paar Runden zuvor bei einem Überholversuch an Gutierrez‘ Hinterreifen den Frontflügel zerstört.

Dreikampf an der Spitze
Bottas klebt Rosberg am Heck und versucht immer wieder zu überholen. Dahinter Hamilton.
Etwas abgeschlagen liegt Massa 2,5 Sekunden hinter dem Führungsfeld.

27-30. Runde
Rosberg übernimmt die Führung. Auch Bottas überholt Perez und verfolgt weiter Rosberg.
Perez wird nach hinten durchgereicht bis er schließlich in Runde 30 in die Box kommt.

26. Runde Kvjat out
Daniil Kvjat nach Bremsdefekt out.

Zwischenstand nach 20 Runden (Pit-Stops):
1. Perez (0)
2. Rosberg (1)
3. Bottas (1)
4. Hamilton
5. Massa (1)
6. Button (0)
7. Alonso (1)
8. Maldonado (0)
9. Magnussen (1)
10. Hülkenberg (1)

22. Vettel (0)

+++ Start +++
Hamilton erwischt den besten Start und kann sich schon in der ersten Runde Platz 4 sichern.
Vettel klagt in der zweiten Runde über fehlenden Antrieb und läuft aus. Was nach einem frühen Ausfall aussieht wendet sich noch zum Guten. Sein Red Bull fängt sich plötzlich wieder und Vettel kann das Rennen mit einer Runde Rückstand wieder aufnehmen.

+++ Mit dem Start beginnt der Ticketverkauf für den GP von Österreich 2015! +++

 

Formel 1 in Österreich: Live am Sonntag, seit 14 Uhr (ORF 1, RTL, Sky)

Williams hat im Qualifying sich selbst und die Konkurrenz überrascht und startet beim Großen Preis von Österreich aus der ersten Reihe. Die Pole holte sich am Samstag sensationell Felipe Massa knapp vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas. Erst auf Platz drei folgte mit Nico Rosberg der beste Silberpfeil. Lewis Hamilton wurde nur 9., Sebastian Vettel verpasst das Finale und wurde 13.

Livestreams zum Großen Preis von Österreich in Spielberg

Startaufstellung für den GP von Österreich:

1. Reihe:
1. Felipe Massa (BRA) Williams
2. Valtteri Bottas (FIN) Williams

2. Reihe:
3. Nico Rosberg (GER) Mercedes
4. Fernando Alonso (ESP) Ferrari

3. Reihe:
5. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull
6. Kevin Magnussen (DEN) McLaren

4. Reihe:
7. Daniil Kvjat (RUS) Toro Rosso
8. Kimi Räikkönen (FIN) Ferrari

5. Reihe:
9. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes
10. Nico Hülkenberg (GER) Force India

6. Reihe:
11. Jenson Button (GBR) McLaren
12. Sebastian Vettel (GER) Red Bull

7. Reihe:
13. Pastor Maldonado (VEN) Lotus
14. Jean-Eric Vergne (FRA) Toro Rosso

8. Reihe:
15. Romain Grosjean (FRA) Lotus
16. Sergio Perez (MEX) Force India *

9. Reihe:
17. Adrian Sutil (GER) Sauber
18. Esteban Gutierrez (MEX) Sauber

10. Reihe:
19. Jules Bianchi (FRA) Marussia
20. Kamui Kobayashi (JPN) Caterham

11. Reihe:
21. Marcus Ericsson (SWE) Caterham
22. Max Chilton (GBR) Marussia **

* = wegen Verschuldens einer Kollision im Grand Prix von Kanada fünf Startplätze zurückversetzt
** = wegen Verschuldens einer Kollision im Grand Prix von Kanada drei Startplätze zurückversetzt

Qualifying des GP von Österreich in Spielberg.

* * *

Speziell war der Rennsonntag in Spielberg auch für Andreas Gabalier. Der Volks-Rock’n Roller sang vor dem Rennen die österreichische Bundeshymne. In seiner eigenen Version zwar, textlich aber als Land großer Söhne. „Klassisch, wie ich es mit acht Jahren in der Schule gelernt habe“, betonte der Steirer und gestand weiche Knie. „Logisch, wenn man daran denkt, dass sich das 100.000 live und fünf bis siebenhundert Millionen im Fernsehen anhören.“ Dabei ist der Ring so etwas wie eine zweite Heimat für Gabalier. „Was ich hier schon Reifen verbrannt habe, kann man sich nicht vorstellen. Heute das ist mein persönliches Highlight 2014.“

* * *

Hellauf begeistert war man über das Spielberg-Comeback auch bei den Nachzügler-Teams. „Ein unglaublicher Event“, strahlte Caterham-Pressemann Tom Webb nicht nur über Landschaft und Wetter. Die bereits 20.000 Fans am Donnerstag hätten sofort gezeigt, wo es hingehe. Die Caterham-Fahrer Marcus Ericsson und Kamui Kobayashi hatten am Samstagabend zunächst gemault, als sie zur Autogrammstunde ins Village gebeten wurden. „Dann haben sie den Mund nicht mehr zubekommen“, schildert Webb die folgenden Erlebnisse vor über 3.000 Fans. „Sie wurden dort behandelt wie Rockstars. Solche Rennen wie dieses hier sollte es viel mehr geben.“

* * *

Nach 40.000 Zuschauern am Freitag und offiziellen 70.000 am Samstag „genügten“ am Sonntag 90.000 Besucher, um beim Comeback der Formel 1 in Spielberg auf die angepeilten 200.000 Besucher zu kommen. Angesichts des Ansturms am sonnigen Rennsonntag, an dem viele Abfahrten von der S36 bereits deutlich vor zehn Uhr früh gesperrt werden mussten, zeichnete sich sogar eine knapp darüber liegende Marke ab.

* * *

Sebastian Vettel bereits auf dem Weg zur Legende? Als sich am Samstagabend sieben der neun lebenden österreichischen Formel-1-Piloten in ihren Original-Boliden von seinerzeit zu den Übungsrunden aufmachten, war auch der vierfache Red-Bull-Weltmeister nicht zu halten. Der Deutsche durfte im BRM P160b von 1972 seines „Chefs“ Helmut Marko für einige Runden auf den Kurs. Die eigentliche Legenden-Parade stand am Sonntag vor dem Grand Prix auf dem Programm.

* * *

Eine der nützlichsten Mobil-Apps rund um den Formel-1-Grand Prix nannte sich „Find my car„. Sie half, nach dem Rennen das eigene Auto wiederzufinden. Nach einem „Klick“ beim Einparken wurde der Standpunkt markiert mit „Mein Auto“. Nach dem Rennen war damit das Fahrzeug trotz der weitläufigen Wiesen-Parkplätze relativ problemlos wiederzufinden.

* * *

Red-Bull-Jungstar Daniel Ricciardo ist für seinen Humor bekannt. Auf die Frage, was er ändern würde, wenn er Formel-1-Chef wäre, sagte der 24-jährige Australier spontan: „Wir würden die Rennen schon am Samstag fahren, denn ich hätte am Sonntag gerne frei.“

* * *

Das Fußball-Fieber in der Formel 1 hält an. Zwar hatten mit dem Spanier Fernando Alonso oder den zahlreichen Engländern diese Woche einige Piloten Enttäuschungen bei der WM in Brasilien zu verdauen. Am Samstagabend waren aber vor allem die Deutschen nervös. „Puuuh, geiles Spiel, verdientes 2:2. Weiter geht’s Jungs“, twitterte WM-Leader Nico Rosberg am Samstagabend nach dem Spiel gegen Ghana.

* * *

Sport- und Verteidigungsminister Gerald Klug hatte die Ehre, am Sonntag auf dem Red Bull Ring die Siegertrophäe zu überreichen. Für die Übergabe der Auszeichnung aus Eisen und Holz an den zweitplatzierten Fahrer war Landeshauptmann Franz Voves vorgesehen, für Platz drei ÖAMTC-Präsident Werner Kraus. Die Trophäe für den siegreichen Konstrukteur sollte Volksmusikrocker Andreas Gabalier übergeben.

* * *

Den vielleicht exklusivsten Rahmen haben am Samstagabend rund 100 Gäste beim Empfang der voestalpine genossen. Der Stahlkonzern lud am Fliegerhorst Hinterstoisser zu einer „Night On A Fast Track„. Neben Konzernchef Wolfgang Eder waren auch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und Ex-Formel 1-Pilot Alexander Wurz zu Gast. Highlight des Abends war die Skydive Show von Hannes Arch, der per Funk während seiner schwindelerregenden Pirouetten ein Interview gab. Dieses konnten die Gäste am Boden live miterleben, was bei vielen staunende Gesichter hinterließ.

* * *

Ex-Spice-Girl Geri Halliwell, gut bekannt mit Red-Bull-Teamchef Christian Horner, hatte ebenfalls den Weg in die Steiermark gefunden. Beide waren am Samstagabend zu Gast bei einer Party von Dietrich Mateschitz in Unterzeiring. Halliwell bekannte sich als Fan von Österreich. Sie „liebe Conchita Wurst“. Neben den beiden war auch beinahe die gesamte Riege österreichischer Red-Bull-Athleten als geschlossene Gesellschaft bei Mateschitz geladen.

* * *

Nach der Formel 1 ist vor weiteren Motorsport-Highlights. Die nächste Motorsport-Großveranstaltung auf dem neuen Red Bull Ring ist vom 4. bis 6. Juli die legendäre Truck Race Trophy. Die europäische Le-Mans-Serie folgt am 19./20. Juli. Vom 1. bis 3. August gastiert die DTM in der Steiermark und vom 28. bis 31. beweist der Spielberg mit dem großen Musikfestival, dass die Anlage weit mehr offeriert als lediglich Motorsport.

Massa mit erster Pole seit 2008

Damit begann das große Formel-1-Comeback in Spielberg mit einer faustdicken Überraschung. Zudem verlor Mercedes im achten Saisonlauf ein weiteres Stück seiner aktuellen Makellosigkeit. Nachdem vor zwei Wochen in Kanada mit Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo erstmals kein Silberpfeil gewonnen hatte, geht nun auf dem Red Bull Ring erstmals in diesem Jahr kein Mercedes aus der Pole ins Rennen. Hamilton war bisher vier-, Rosberg dreimal vom besten Startplatz aus losgefahren.

In Spielberg sicherte sich vielmehr Massa seine 16. Pole. Es war seine erste seit seinem Heimrennen 2008 in Brasilien. Ganz so überraschend kam sie aber nicht. Williams hat als Mercedes-Kundenteam den gleichen mächtigen Antrieb im Auto wie Rosberg und Hamilton. Schon in Kanada war Massa nur durch einen Unfall um einen Podestplatz gebracht worden.

Bottas zeigt auf

Sensationsmann Bottas hatte vor dem Qualifying in Spielberg Bestzeit im letzten Training erzielt. Danach war der Finne auch über seine beste jemals erzielte Qualifikationsplatzierung glücklich. „Es wird aber nicht leicht, morgen die Mercedes hinter uns zu halten“, wusste „Walter“, was ihn und Massa am Sonntag (14.00 MESZ, live ORF 1, RTL, Sky) erwartet.

Massa auf Wolke sieben

„Das ist ein ganz besonderer Moment. Das ist der beste Platz, an dem man sein kann“, freute er sich. Der langjährige Ferrari-Pilot und Schumacher-Wasserträger, der 2008 für wenige Sekunden Weltmeister und danach schon mehrmals abgeschrieben worden war, hofft nun auf mehr. „Ich weiß, es ist erst Samstag. Aber ich fühle mich jetzt schon wie ein Sieger.“

Hamilton mit Patzer

Ein wenig spielte den Williams auch in die Karten, dass Hamilton in der Entscheidung zweimal patzte. In der letzten Kurve geriet er von der Strecke, dann folgte nach einem Verbremser ein Dreher, womit er ohne gewertete Runde blieb. Letzteres löste zudem eine Gelb-Phase aus, die Rosberg um die Möglichkeit brachte, nochmals zu attackieren.

Rosberg zuversichtlich

„Das ist natürlich schade. Aber unter Gelb wäre eine Verbesserung nicht mehr möglich gewesen“, sagte Rosberg, gab sich aber zuversichtlich. „Ich denke schon, dass ich im Rennen schneller bin. Hier kann man zudem gut überholen, ich rechne mir gute Chancen aus.“

Hamilton sauer

Der vierfache Saisonsieger Hamilton war sauer, er hat ja in der WM bereits 22 Punkte Rückstand auf seinen deutschen Teamkollegen. „Jetzt kann ich nur noch das beste daraus machen.“

Vettel in Q2 ausgeschieden

Eine Parole, die auch für Red Bull gilt. Zwar schaffte es Ricciardo auf Platz fünf, Weltmeister Vettel aber verpasste vor den Augen von Firmenboss Dietrich Mateschitz zum bereits dritten Mal in diesem Jahr die Entscheidung und belegte nur Rang 13. Das bedeutet in der Startaufstellung vermutlich Platz 12 und Reihe sechs.

„Ich habe keine Erklärung. Wir waren einfach nicht schnell genug“, gab Vettel zu, dass bei den für Red Bull weiterhin viel zu kühlen Temperaturen von 17 Grad – und das am ersten Sommertag – der große Schritt nach vorne ausgeblieben war.

Wetter sorgt für Rutschpartie

Das Qualifying für den 27. WM-Lauf in Österreich verlief auch deshalb speziell, weil viele Fahrer in den Kurven des rutschigen Red-Bull-Rings immer wieder mit allen vier Rädern über die Streckenbegrenzung hinauskamen. Viele Rundenzeiten wurden deshalb gestrichen.

 

Weitere Links zur Formel 1 in Österreich:

Überraschendes Qualifying Ergebnis

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Berger über das Österreich-Comeback der Formel 1

  • wallner

    Bin entäuscht von Spielberg.
    An Behinderte Menschen wude nicht gedacht. Ausser man kann sich einen Sitzplatz leisten.Richtung der Wiese mit Rollstuhl nur mit hilfe von anderen möglich.
    Getrenkekubons gekauft. Dann aber mein Getrenk aus Aber Kubons kann man nicht zurückgeben. was kann ich dafür wenn es aus ist. Ja so macht ma schnelles Geld. Das nächste mal nehme ich selbst alles mit. Allso auf deutsch wir haben 400 Euro ausgegeben die nächstes Jahr wegfallen. Und wir waren nicht die einzigen.

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