Sebastian Vettel nach dem GP Indien
Für indische Dounts muss Vettel 25.000 Euro zahlen
 

Vettel brennt auf Abu Dhabi

Sebastian Vettel ist nach seinem 4. WM-Titel in Folge noch immer hungrig, auf Siege und Rekorde.

30.10.2013 APA

Der vorzeitige Titelgewinn ist für Sebastian Vettel kein Grund sich auszuruhen. Nach einem kurzen Abstecher in die Wahlheimat Schweiz tritt der deutsche Red-Bull-Pilot nur wenige Tage nach seinem Triumph in Indien und 1.085 Tage nach seinem ersten WM-Triumph nun in Abu Dhabi als viermaliger Formel-1-Champion an. Und Vettel will nach wie vor vor allem eines: Weiter siegen.

Nächster Rekord wartet

Am Donnerstag wird der Red-Bull-Pilot die Anlage auf Yas Island betreten und trotz des jüngsten Party-Marathons ist der jüngste Vierfach-Champion der Formel 1 motiviert wie eh und je. Er ist bereit für den Angriff auf den nächsten Michael-Schumacher-Rekord und hat nach wie vor unbändige Lust aufs Autofahren. „Es macht so viel Freude, ins Auto zu steigen und für die Jungs das Beste zu versuchen“, betonte Vettel.

Schumachers Rekord wackelt

Noch ein Sieg, und er stellt die neun Jahre alte Schumacher-Bestmarke von sieben Erfolgen in Serie in einer Saison ein. Zwei Rennen bleiben dann noch in Austin und Sao Paulo, um auch hier die Spitze zu übernehmen. Und wie Siege gehen auf dem 5,554 Kilometer langen Kurs in Abu Dhabi, auf dem 55 zu drehen sind, weiß Vettel: 2009 gewann er dort die Premiere.

Formel 1 Grafik zum Grand Prix von Abu Dhabi

14. November 2010

Ein Jahr später wiederholte er den Sieg, übernahm mit einer grandiosen Punktlandung im Finale zum ersten Mal in seiner Karriere die WM-Führung und startete damit am 14. November 2010 in dem reichen Emirat seine Titelsammlung. „So etwas wird man nie vergessen“, hatte Vettel einmal betont.

10 von 16

1.085 Tage später wird er als viermaliger Titelträger auf das Erlöschen der Roten Ampeln warten. Gestartet wird bei einem der optischen Formel-1-Highlights des Jahres bei Tageslicht, hinein in die Dämmerung – bis es dunkel ist über der künstlich aufgeschütteten Insel. Auf ein reines Schaulaufen des Champions brauchen seine Rivalen aber nicht zu hoffen. Schließlich kann Vettel auch noch die weitere Schumacher-Rekordmarke von 13 Siegen in einer Saison, ebenfalls aus dem Jahr 2004, egalisieren – zehn der bisherigen 16 Grand Prix hat er schon für sich entschieden.

Formel 1 Grafik zum 4. WM-Titel von Sebastian Vettel

Schumacher findet es toll

„Ich finde es toll, dass sie jemand brechen kann, den ich seit vielen Jahren gut kenne und mag. Insofern bin ich da ganz entspannt“, sagte Schumacher dem Magazin „Sport Bild“ (Mittwoch) – allerdings mit Blick auf seine sieben Titel. „Mag sein, dass er sich früher von mir einiges abgeschaut hat, aber er ist längst auf seinem eigenen Level.“

Spannung um Platz 2 möglich

Deswegen bleibt der Vettel-Konkurrenz neben weiteren Experimenten für 2014 nur der Kampf um den Besten der Geschlagenen. Dabei birgt der Kampf um Platz zwei in der Fahrerwertung durchaus auch einigen Zündstoff. Noch hat ihn Alonso inne mit 207 Punkten. Auf 183 Zähler kommt Kimi Räikkönen, sein künftiger Teamkollege bei Ferrari. Der stolze Spanier dürfte alles daran setzen, nicht auch diese Schmach noch über sich ergehen lassen zu müssen, bevor die beiden Ex-Weltmeister im kommenden Jahr zusammen für Ferrari fahren.

Harte Zeiten

Im Gegensatz zu seinem finnischen Verfolger (2012) und dem WM-Dritten, Lewis Hamilton im Mercedes (2011), hat Alonso aber ausgerechnet dort, wo der mit sage und schreibe acht Hektar weltgrößte überdachte Themenpark namens Ferrari World steht, noch nie gewonnen. Umgekehrt tut sich Räikkönen bei Lotus zunehmend schwer, seit bekannt ist, dass er zu Ferrari wechselt.

  • Siegfrid Oppenauer

    Ich habe Dunlop-Winterreifen RSC auf meinen BMW X3 x-drive montieren lassen und bin begeistert von den Fahreigenschaften und der Laufruhe auf trockener und nasser Fahrbahn.
    Außerdem hat sich der Dieselverbrauch von etwa 7liter mit dem Pirelli-Sommerreifen RSC auf etwa 6,5Liter mit dem Dunlop gesenkt.

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