Sebastien Ogier, Sebastian Vettel und Yvan Muller mit ihren WM-Trophäen
Die Weltmeister: Sebastian Ogier (Rallye), Sebastian Vettel (Formel 1) und Yvan Muller (WTCC). © Bild: EPA / Michel Euler / picturedesk.com
 

Weltmeister erhalten ihre Trophäen

Sebastian Vettel, Sebastien Ogier und Yvan Muller haben ihre WM-Trophäen bei der Saisonabschluss-Gala entgegen genommen.

07.12.2013 APA

Die Formel-1-Saison 2013 ist seit längerem entschieden, aber Sebastian Vettel hat noch 40 Tage warten müssen bis er endlich seine WM-Trophäe entgegennehmen konnte. Der deutsche Red-Bull-Pilot nahm in der Nacht auf Samstag bei der Saisonabschluss-Gala des Internationalen Automobil-Weltverbands (FIA) den Pokal aus den Händen von FIA-Präsident Jean Todt entgegen.

Titel nach 16 Rennen

Seinen vierten Titel hatte Vettel schon im 16. der 19 Saisonrennen in Indien am 27. Oktober perfekt gemacht. „Ich habe keine Worte zu beschreiben, wie unglaublich es ist, den Fahrer-Titel ein weiteres Jahr zu verteidigen“, sagte der 26-Jährige.

Saison der Rekorde

Mit insgesamt 13 Siegen hatte Vettel in der abgelaufenen Saison den Rekord von Michael Schumacher eingestellt. Und seine neun Grand-Prix-Erfolge in Serie nach der Sommerpause sind bisher einmalig in der Formel-1-Geschichte. „Es ist ein Vergnügen, jedes Wochenende ins Auto zu springen und sein Bestes zu geben“, erklärte Vettel. Es sei keineswegs eine einfache Saison gewesen, betonte der Champion. „Die Widerstände überwunden und die Antwort auf der Strecke gegeben zu haben, macht mich stolz.“

Sebastien Ogier, Sebastian Vettel und Yvan Muller mit ihren WM-Trophäen

Die Weltmeister: Sebastian Ogier (Rallye), Sebastian Vettel (Formel 1) und Yvan Muller (WTCC). © Bild: EPA / Michel Euler / picturedesk.com

Dank an Team

Vettel dankte einmal mehr seinem Team für die große Unterstützung. Der Deutsche hatte Red Bull auch zum vierten Mal in Serie zum Titel in der Konstrukteurswertung geführt. „Davon konnten wir nur träumen, als wir 2005 in unsere erste Saison gestartet sind“, sagte Teamchef Christian Horner.

Großer Druck

Der Brite erinnerte an den Druck, der zuletzt in jedem Jahr auf dem Titelverteidiger gelastet habe. Es sei eigentlich „statistisch unwahrscheinlich“, viermal in Serie beide WM-Trophäen zu erobern. „Der enorme Einsatz und die große Entschlossenheit, die zu dieser Leistung geführt haben, dürfen nicht unterschätzt werden“, betonte Horner.

Mark Webber geehrt

Neben Vettel und Vizeweltmeister Fernando Alonso wurde auch der zweite Red-Bull-Pilot Mark Webber als WM-Dritter geehrt. Der Australier verlässt die Formel 1 und fährt künftig Sportwagen für Porsche. Im kommenden Jahr wird Webbers Landsmann Daniel Ricciardo der neue Teamkollege von Vettel.

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