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Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm: "Für den Moment eine gute Nachricht"
 

Schumachers Zustand stabil, aber unverändert kritisch

Michael Schumachers Zustand ist stabil, aber weiterhin kritisch – Sportwelt schließt verunglückten Formel 1-Rekordweltmeister in Neujahrswünsche ein

01.01.2014 APA

In der Silvesternacht hat sich Michael Schumachers Zustand nach seinem schweren Skiunfall am 29. Dezember stabilisiert. „Das ist für den Moment eine gute Nachricht. Ich betone für den Moment“, so Schumachers Managerin Sabine Kehm am 1. Jänner in Grenoble, wo sich Schumacher auf der Intensivstation der Uniklinik im künstlichen Koma befindet. Die Lage des Formel-1-Rekordweltmeisters bleibe aber weiterhin kritisch.

Keine Veränderungen – weder im positiven noch im negativen

„Wir sind erst am dritten Tag, nachdem es passiert ist. Wir müssen alle vorsichtig sein mit unseren Einschätzungen“, betonte Kehm. Zumindest gab es aber keine schlechteren Nachrichten. „Es gab keine Veränderungen, weder im positiven noch im negativen“, so die Managerin. Man könne nur von Stunde zu Stunde und Tag zu Tag schauen. Schumacher schwebt damit vor seinem 45. Geburtstag an diesem Freitag, dem 3. Jänner, weiter in Lebensgefahr.

„Es liegt noch ein langer Weg vor Schumacher“

„Es liegt noch ein langer Weg vor ihm“, hatte Jean-Francois Payen vom behandelnden Ärzteteam bereits am Dienstag in Grenoble betont. Nachdem Schumacher am Montagabend um 22.00 Uhr operiert worden war, hatten die Mediziner die Situation um den siebenfachen Weltmeister „etwas besser unter Kontrolle“ bekommen. Bei dem zweistündigen Eingriff war ein Hämatom auf der linken Hirnseite entfernt worden. Die Operation war ohne Komplikationen verlaufen.

Lauda glaubt an Gottes Hilfe für Michael Schumacher

Neben seiner Familie hofft auch die ganze Sportwelt auf eine Genesung Schumachers. „Ihm kann jetzt allein der liebe Gott helfen, er entscheidet Dinge, die wir nicht verstehen können“, sagte Niki Lauda gegenüber der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ (Donnerstag-Ausgabe). Der frühere Formel-1-Weltmeister könne sich in seiner Logik nicht erklären, warum Michael Schumacher nicht als Rennfahrer verunglückt sei, sondern beim Skifahren mit seinem Sohn und Freunden. Trotz seiner eigenen Erfahrung mit einer schlimmen Verletzung glaube er daran, „dass da oben jemand ist, der versucht, ihm in dieser Situation zu helfen. Ich konnte mir damals selbst helfen. Michael kann momentan nichts tun“, sagte Lauda in Anspielung auf das Unglück auf dem Nürburgring in Deutschland, bei dem er unter anderem schwere Verbrennungen erlitten hatte.

Neujahrsgrüße und Genesungswünsche für Schumacher auf Twitter

Schumacher wurde auch in Neujahrsgrüßen viel Anteilnahme zuteil. „Wir wünschen allen Gesundheit, Liebe und ein erfolgreiches Neues Jahr!#2014. Unsere Gedanken und Gebete gelten Schumi und seiner Familie!“, twitterte die deutsche Tennis-Legende Boris Becker am Neujahrstag. Schumachers ehemaliger Formel-1-Rennstall Ferrari schrieb: „Frohes neues Jahr!#MichaelSchumacher. Wir sind alle bei Dir!“  Joseph Blatter, Präsident des Fußball-Weltverbandes, twitterte: „Mein Gedanken sind bei Michael Schumacher und seiner Familie zum Start von 2014. Wie viele Sportfans warte ich auf gute Nachrichten und schicke ihm Kraft.“ Auch die amerikanische Motorsport-Ikone Mario Andretti schloss Schumacher nach dessen schwerem Skiunfall in seine Wünsche für das neue Jahr ein. „Werd gesund#Schumi“, twitterte der Formel 1-Weltmeister von 1978.

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  • Merja hautanen

    I,am from finland and pray and wish that he come soon healty and be well .

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