Patrick Quincy und weitere Ermittler treffen bei der Pressekonferenz ein
Patrick Quincy (Mitte) bei der Pressekonferenz.
 

Nachlese: Schumacher Pressekonferenz vom 8. Jänner

Aktuelle Informationen: Schumacher ist nicht mit erhöhter Geschwindigkeit gefahren, der Helm ist tatsächlich gebrochen. Das vorliegende Video (Helmkamera) dauert knapp 2 Minuten. Der Film, der angeblich den Unfall von Schumacher zeigt, liegt den Ermittlern nicht vor. Schumacher war nur 3 bis 6 Meter von der Piste entfernt.

08.01.2014 APA

Unsere aktuelle Berichterstattung zu dem Skiunfall von Michael Schumacher finden sie hier.

11:42 Die Pressekonferenz ist zu Ende

11:41 Zustand des Helms

Der Helm war nicht mehr in einem Stück, ist also schwer beschädigt gewesen.

11:35 Ortskenntnis

Quincy: „Schumacher kennt das Skigebiet sehr gut.“

11:33 Dauer der Ermittlungen

Quincy: „Einen genauen Zeitpunkt kann noch nicht genannt werden, aber es könnte noch einige Wochen andauern.“

11:32 Haftungsfragen

Quincy: „Erst am Ende der Untersuchung werden mögliche Haftungsfragen beantwortet werden.“

11:31 Schumacher ist normal gefahren

Benoit Vinnemann (Leiter der Untersuchungsabteilung): „Das Video zeigt, dass sich Schumacher ganz normal verhalten hat.“

11:30 Geschwindigkeit

Claisse: „Wir können nicht sagen, ob Schumacher mit erhöhter Geschwindigkeit gefahren ist.“

11:28 Auch Ton wurde aufgenommen

Quincy: „Man hört das Fahren auf Schnee, aber keine besonderen Geräusche.“

11:27 Film der Helmkamera dauert 2 Minuten

Quincy: „Der Film zeigt nicht die komplette Abfahrt. Wir sehen einen Unfall im Gesichtsfeld der Kamera, aber keine anderen Personen.“

11:25 Vergleichbare Unfälle

Quincy: „Es gab bisher 50 schwere Unfälle, aber keiner der dem Schumachers ähnelt. Wir sind sehr erfahren was Skiunfälle betrifft.“

11:23 Helm wurde von der Familie übergeben

Pascale Claisse (Ermittlungsleiter): „Der Helm war zuerst noch im Besitz der Familie und wurde dann an uns übergeben. Die Familie Schumacher war und ist sehr entgegenkommend.“

11:20 Fahrstil von Schumacher

Bozon: „Es kann nicht gesagt werden, ob Schumacher unvorsichtig gefahren ist.“

11:15 Ski-Bindung und Helm

Quincy: „Die Auswertung der Ski-Bindung und des Helms dauern noch an, das Ergebnis wird in den nächsten Tagen vorliegen.“

Bozon: „Die Ski waren in einem perfekten Zustand, sie waren nicht der Grund für den Unfall. Die Unterseite der Ski waren zerkratzt, scheinbar fuhr Schumacher über Steine oder einen Felsen.“

11:13 Ermittler beantworten Fragen der Journalisten

Stephane Bozon (Leiter der Bergwacht): „Herr Schumacher ist ein guter Skifahrer, er hat die gesicherte Piste verlassen und ist ins freie Gelände gefahren. Die exakte Geschwindigkeit kann noch nicht gesagt werden.“

11:10 Film wird weiter ausgewertet

Der Film dient bei der Untersuchung dafür, den Skiunfall genau nachzustellen.

11:05 Der Unfall wurde nachgestellt

Die Untersuchung ist weit Fortgeschritten, zahlreiche Zeugen wurden befragt. Eine Ortsbesichtigung wurde durchgeführt und der Unfall nachgestellt. Der Film, der auf dem Helm von Schumacher montiert war, wurde ausgewertet. Die Geschwindigkeit und der genaue Ort werden noch eruiert.

Zweifel bestehen ob es überhaupt einen Film gibt, der den Unfall aus einer anderen Perspektive zeigt, so wie es in einem Bericht des „Spiegels“ behauptet wurde. Der liegt der Untersuchung nicht vor.

11:05 Aktueller Ermittlungsstand

Patrick Quincy (zuständiger Staatanwalt): „Der Ermittlungstand zum Unfall von Michael Schumacher wird heute bekannt gegeben, die Pressekonferenz dient auch dazu Gerüchten entgegenzuwirken.“

11:04 Die Pressekonferenz hat begonnen

Bei der Pressekonferenz sind heute Patrick Quincy (zuständiger Staatanwalt) und Vertreter der Polizei anwesend.

10:55 Kurz vor der Pressekonferenz

Über 80 Journalisten haben sich heute in Albertville versammelt um über den aktuellen Gesundheitszustand von Michael Schumacher zu berichten.

++ Heute 11:00 Uhr Pressekonferenz zu Schumacher-Unfall ++

Heute um 11:00 Uhr wird die Staatsanwaltschaft zusammen mit der Polizei eine Pressekonferenz abhalten. Die französischen Ermittler werden erste Erkenntnisse zum schweren Skiunfall von Formel-1-Legende Michael Schumacher bekanntgeben. Hier der Link zum ORF-Livestream.

Schumacher sei “gemächlich gefahren”

Die Staatsanwaltschaft hatte nach dem Skiunfall vor gut einer Woche wie üblich Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet. Klar ist bisher, dass der siebenfache Formel-1-Weltmeister außerhalb der Piste fuhr, dort stürzte und mit dem Kopf auf einen Felsen aufschlug. Laut Augenzeugen soll er “gemächlich gefahren” und mit einem Tempo von “maximal 20 Stundenkilometern” unterwegs gewesen sein.

Fragen zur Ursache des Unfalls

Ein Verschulden Dritter haben die Ermittler bereits weitestgehend ausgeschlossen. Geprüft wird aber, ob der Unglücksbereich zwischen zwei offiziellen Pisten ausreichend markiert war. Außerdem wurde in Medienberichten Schumachers Ski-Ausrüstung als ein möglicher Unfallgrund genannt. Von dem Unfall gibt es möglicherweise auch Videoaufnahmen; ob Schumachers Helmkamera Aufnahmen machte, die von den Ermittlern ausgewertet wird, ist noch unklar.

Schumacher war im französischen Skigebiet Méribel in Savoyen gestürzt, als er mit einigen Freunden und seinem 14-jährigen Sohn unterwegs war. Die Ärzte stellten Blutergüsse im Schädelinneren, Gehirnprellungen und Schwellungen im Gehirn fest. Schumacher musste seither zweimal operiert werden, um Blutergüsse im Kopf zu entfernen.

Schumachers Helmkamera bestätigt Angaben

Das Video von Michael Schumachers Helmkamera soll einem Bericht des französischen Fernsehsenders BFMTV belegen, dass der Formel 1-Rekordweltmeister zum Zeitpunkt des folgenschweren Skiunfalls mit geringer Geschwindigkeit gefahren ist. Wie BFMTV am Dienstag Abend berichtete, sei dies das Ergebnis der Untersuchung der Gendarmerie Chambery.

Schumacher fuhr mit einer Helmkamera des Typs GoPro  (c) REUTERS/Emmanuel Foudrot

Schumacher fuhr mit einer Helmkamera des Typs GoPro
(c) REUTERS/Emmanuel Foudrot

Video bestätigt: Schumacher war langsam zwischen zwei Pisten unterwegs

Die Bilder bestätigten die Angaben von Begleitern Schumachers, wonach der 45-Jährige vor seinem schweren Sturz vor gut einer Woche langsam zwischen zwei Pisten im Skigebiet von Meribel unterwegs gewesen sein soll.

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