Michael Schumacher hat auch nach Karriereende intensiv trainiert - was nun bei der Genesung helfen soll.
 

Schumachers gute Kondition soll bei Genesung helfen

Ärzte hoffen darauf, dass Michael Schumachers Fitness bei seiner Genesung helfen wird – auch Jenson Button und Flavio Briatore glauben an Stärke des Ex-Weltmeisters

31.12.2013 APA

Die Ärzte setzen Hoffnungen in Michael Schumachers gute Kondition. „Ein 70-Jähriger steckt so einen Unfall weniger weg als einer mit 45 Jahren. Oder ein Mann mit 45 Jahren, der weniger sportlich und in perfekter Kondition ist wie Michael Schumacher“, sagte Professor Gerard Saillant, seit vielen Jahren ein Wegbegleiter des siebenfachen Weltmeisters, dessen Gesundheitszustand sich nach dem Schiunfallleicht verbessert hat.

Schumacher gilt als Fitness-Freak

Schumacher galt zu seinen Formel-1-Zeiten als überaus fitter Athlet. Nach der Karriere hat er das Training nur wenig reduziert und gilt als Fitness-Freak. Vier bis sechs Stunden Training am Tag waren für Michael Schumacher viele Jahre nichts Ungewöhnliches. Erst im November dieses Jahres hatte Schumacher in einem RTL-Interview betont, dass er nicht viel weniger Sport treibe als zu seiner aktiven Zeit. „Ich mache allerdings die Dinge, die mir Spaß machen“, erklärte er. Seine spezielle Nackenmaschine lasse er weg. Dass er sein Sportlerleben lang hart trainierte, könnte ihm beim Kampf ums Überleben auf der Intensivstation der Uniklinik von Grenoble helfen.

Jenson Button: „Michael hat mehr als jeder andere die Stärke, das durchzustehen“

Auch ehemalige Kollegen hoffen auf Schumachers Fitness. „Michael hat mehr als jeder andere die Stärke, das durchzustehen“, schrieb Ex-Weltmeister Jenson Button von McLaren, selbst einer, der als leidenschaftlicher Triathlet mit bemerkenswerten Bestleistungen topfit ist. Schon immer war für Schumacher klar: „Es ist ja offensichtlich, dass für jeden Sportler Physis und Gesundheit extrem wichtig sind.“ Nur wenn in diesem Bereich alles okay sei, „kann man seine Leistung voll bringen“, hatte er einmal betont.

Flavio Briatore glaubt an Schumachers Genesung

Auch der frühere Formel-1-Teamchef von Michael Schumacher, Flavio Briatore, glaubt nach dessen Skiunfall an eine Genesung. „Michael ist physisch derartig stark, dass er sich erholen und zurückkehren wird. Er gibt niemals auf“, sagte der 63-Jährige der „Gazzetta dello Sport“. Die Nachricht von Schumachers Unfall habe ihn schwer getroffen. „Es war ein Schock, meine Welt ist zusammengestürzt, ich wollte es nicht glauben.“

Briatore schließt Leichtsinn als Unfallursache aus

Schumacher war von 1992 bis 1995 für das Formel-1-Team Benetton gefahren, wo Briatore Teamchef war. 1994 hatte Schumacher unter Briatore seinen ersten Weltmeistertitel gewonnen. Dass der 44-Jährige beim Skifahren aus Leichtsinn gestürzt ist, hält sein Ex-Teamchef für ausgeschlossen. „Michael ist auch im Verkehr sehr vorsichtig“, sagte der Italiener. „Er war mit seinem Sohn unterwegs, ich kann mir nicht vorstellen, dass er Hals über Kopf abgefahren ist.“

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  • Elias

    Ich bete fuer die angemessene Wiederkehr zu seiner Familie.
    Lass die moeglichen Veraenderungen seiner Psyche und des Koerpers,Glueck im Unglueck walten.

    In Verbundenheit,
    ein Sportler mit auch ueber 40,
    Ralph Elias

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