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Im Trube sei es schwer gewesen, normal zu arbeiten, so eine Krankenschwester - nun ist in der Klinik in Grenoble (fast) wieder Normalität eingekehrt
 

Schumachers Zustand: Verletzungen lassen Rückholung aus dem Koma nicht zu

Neue Bekanntmachungen werde es nur bei signifikanten Veränderungen von Michael Schumachers Zustand geben

15.01.2014 APA

Seit zehn Tages gibt es kein neues Statement der Ärzte zu Michael Schumachers Zustand. Seit die Ehefrau des Formel-1-Rekordweltmeisters vor über einer Woche unmissverständlich zur Ruhe aufgerufen hatte, scheint wieder Normalität eingekehrt zu sein – auch im Krankenhaus, in dem Schumacher im künstlichen Tiefschlaf liegt, ist der Trubel am abklingen. „Es war schwer, richtig zu arbeiten“, bestätigte auf der Homepage der Zeitung „20minutes.fr“ eine Krankenschwester im Rückblick auf den einst riesigen Medienandrang rund um die Klinik. 

Kein neues Statement seit 10 Tagen

Das letzte offizielle Statement zu Schumachers Zustand datiert vom 6. Jänner, drei Tage nach seinem 45. Geburtstag. „Der klinische Zustand von Michael Schumacher wird als stabil angesehen und kontinuierlich beaufsichtigt. Das zuständige Ärzteteam unterstreicht jedoch, dass sie nicht aufhören werden, die Situation von Michael als kritisch zu betrachten“, hieß es damals in einer Stellungnahme vom Krankenhaus. Am Abend jenes Tages verwies Managerin Sabine Kehm noch einmal auf das Bulletin, nachdem Meldungen laut geworden waren, Schumacher sei außer „akuter“ Lebensgefahr.

Weitere Bekanntmachungen nur bei signifikanten Veränderungen

Seit Beginn der Behandlung verwiesen sie und auch die Mediziner zudem immer wieder darauf, dass nur bei signifikanten Veränderungen von Schumachers Situation mit weiteren Bekanntmachungen zu rechnen ist. Sie betonten ebenfalls mehrfach, dass medizinische Details wie mögliche Scans oder auch Operationen nicht mehr bekanntgegeben würden. Zum einen wegen des Arztgeheimnisses, zum anderen zum Schutz der Privatsphäre des Patienten und dessen Familie. Zur Zeit ist unvorhersehbar, wann Schumacher womöglich aus dem künstlichen Koma geholt wird oder wie es dem siebenmaligen Formel-1-Weltmeister dann gehen könnte. Spekulationen verbieten sich angesichts der Schwere der Kopfverletzungen ohnehin.

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