Schumachers Unfall: Stimmen

Die Sportwelt bangt um Rekordweltmeister – Familie und Wegbegleiter am Krankenbett in Spital in Grenoble

30.12.2013 APA

Die Pressekonferenz von Montag Früh gab Auskunft über den aktuellen Gesundheitszustand des Formel-1-Stars.

Familie fordert Privatsphäre und bedankt sich für Anteilnahme

Michael Schumachers Familie hat sich für die große Anteilnahme nach dem schweren Skiunfall des Formel-1-Rekordweltmeisters bedankt. „Wir möchten die Medien zudem bitten, unsere Privatsphäre und die unserer Freunde zu respektieren und bedanken uns für ihre Unterstützung“, hieß es in einer Mitteilung, die Managerin Sabine Kehm am Montag im Namen der Familie verbreitetet. Dank richtete die Familie auch an die Ärzte, die Schumachers schwere Kopfverletzungen in Grenoble behandeln. „Wir wissen, dass sie alles Mögliche tun, um Michael zu helfen.“

Ferrari bangt um Schumacher

Der ehemalige Rennstall des Formel-1-Weltmeisters Ferrari ist in großer Sorge um seinen Ex-Fahrer. „Es sind Stunden der Angst für alle bei Ferrari“, hieß es am Montag in einer offiziellen Mitteilung des italienischen Rennstalls. „Ganz Ferrari ist bei Michael“.

Montezemolo und Domenicali in Kontakt mit der Familie

Vor allem Präsident Luca di Montezemolo und Teamchef Stefano Domenicali stünden in ständigem Kontakt mit Schumachers Familie. Sie drückten den Menschen in seinem Umfeld ihre „Nähe und Ermutigung in einem so schwierigen Moment“ aus. Schumacher fuhr von 1996 bis 2006 in der Formel 1 für Ferrari und gewann mit dem Team insgesamt fünf Weltmeistertitel.

Reaktion von Angela Merkel

„Wie Millionen von Deutschen waren auch die Bundeskanzlerin und die Mitglieder der Bundesregierung außerordentlich bestürzt, als sie von Michael Schumachers schwerem Skiunfall erfahren haben“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. „Wir hoffen mit Michael Schumacher und mit seiner Familie, dass er die Verletzungen überwinden und genesen kann. Seiner Frau, seinen Kindern, seinen Angehörigen wünschen wir in diesen schweren Stunden Kraft und Zusammenhalt.“

Mercedes-AMG mit großer Betroffenheit

Auch Schumachers ehemaliges Formel-1-Team Mercedes-AMG hat mit großer Betroffenheit auf den lebensbedrohlichen Zustand des Rekordweltmeisters reagiert. „Wir waren schockiert, davon zu erfahren, dass Michael sich in einem kritischen Zustand befindet und verfolgen die neuesten medizinischen Entwicklungen zu seinem Gesundheitszustand aus Grenoble genau“, teilte der Rennstall am Montag mit. Schumacher hatte in der Königsklasse von 2010 bis einschließlich 2012 im Silberpfeil sein Formel-1-Comeback gefeiert. „Jeder im Team weiß, wie groß Michaels Kampfgeist ist und wir wünschen ihm für diesen Kampf all die Stärke, die er benötigt, um auch diesen zu gewinnen“, hieß es von dem deutschen Werksrennstall.

Weitere Stimmen aus der Motorsportszene zu Schumachers Skiunfall

In der Motorsportszene war die Erschütterung groß, als die Nachricht von Michael Schumachers Unfall bekannt wurde.
„Jeder wünscht Michael Schumacher eine schnelle Genesung, ich bin mir sicher: Die Motorsportwelt wird heute Nacht schlecht schlafen“, schrieb Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb.
„Meine besten Wünsche an ihn und seine Familie #gutebesserung“, twitterte Landsmann Adrian Sutil.
„Schreckliche Nachrichten von MSC“, schrieb der Brite Paul di Resta.
Das Force-India-Team, für das Sutil und di Resta in der vergangenen Formel-1-Saison zusammen fuhren, twitterte: „Come on Champion!“
„Komm Michael, gib uns eines deiner Rennen mit purem Quali-Speed, so wie du es immer gemacht hast. Du kannst es schaffen“, twitterte der ehemalige Formel-1-Pilot Martin Brundle.

Lauda: „Im Moment schaut es leider nicht gut aus“

Niki Lauda zeigte sich in einem Interview im ORF-TV-Sport sehr betroffen. „Ich bete zu Gott, dass alles gut ausgeht. Im Moment schaut es leider nicht so gut aus“, sagte der dreifache Formel-1-Weltmeister.

Sebastian Vettel schockiert

Große Bestürzung herrschte bei Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel. „Ich bin schockiert und ich hoffe, dass es ihm so schnell wie möglich wieder besser geht“, sagte der vierfache Champion am Montag. „Ich wünsche seiner Familie jetzt ganz viel Kraft“, betonte Vettel, der mit Schumacher sehr gut befreundet ist. Der mittlerweile 44-Jährige war das Kindheitsidol des 26-jährigen Red-Bull-Piloten.

„Werd bitte schnell wieder gesund“

„Uhh, habe gerade von dem schrecklichen Unfall von Michael Schumacher gehört“, schrieb Top-Tennisspielerin Sabine Lisicki. „Werd bitte schnell wieder gesund“, meinte der deutsche Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski in dem sozialen Netzwerk: „Nur das Beste, mein Freund.“ „Meine Gedanken sind bei Schumi“, twitterte Deutschlands NBA-Basketballstar Dirk Nowitzki.

Schumachers Familie im Krankenhaus

Berichten zufolge war Schumachers Familie am Sonntag im Krankenhaus angekommen. Laut französischen Medien war Schumachers Sohn bei dem Unfall dabei. Sabine Kehm, Managerin der Kerpener Formel-1-Legende, bestätigte lediglich, Schumacher sei nicht alleine gewesen.

Auch Jean Todt und Ross Brawn in Grenoble

Medienberichten zufolge trafen auch Schumachers langjährige Wegbegleiter Jean Todt und Ross Brawn am späten Sonntagabend im Krankenhaus ein. Letzterer war an allen sieben WM-Titeln des Rekordsammlers maßgeblich beteiligt. Brawn hatte Schumacher zu dessen Comeback in der Formel 1 bei Mercedes motiviert. 2010 war Schumacher in die Königsklasse des Motorsports nach drei Jahren Pause zurückgekehrt, nachdem er ein geplantes Comeback 2009 für Ferrari wegen der gesundheitlichen Nachwirkungen seines schweren Motorradunfalls im Februar desselben Jahres hatte absagen müssen.

Siebenmal wurde Schumacher Weltmeister in der Formel 1. 1999 überstand er seinen schwersten Unfall, als er in Silverstone im Ferrari verunglückte. Der Arzt, der damals seinen Schien- und Wadenbeinbruch behandelte, war am Sonntag ebenfalls nach Grenoble gereist.

  • Antônio Brant

    Gesesungswünsche , Gesundheit und Hoffnung für Schumacher and seine Falimilie. Alle Welt liebt dich, Schumacher!

    Antônio Brant (aus São Paulo, Brasilien)

  • Peter

    Sie sollen Schuhmacher in RUHE lassen und keine dramatische Hypothesen konstruieren. Es war niemand dabei. Die Familie soll endscheiden, was und wie viel die Medien preisgeben dürfen. Ich selber bin durch einen Schiunfall ein hoher inkompletter Querschnittpatient (C3/C4) und war (Krankenhaus und Rehabilitation) 10 Monate in Behandlung. Da hilft nur die Familie und die engsten Freunde und nicht die vielen Besserwisser.

  • Eldin

    Michael ich hab dich seit jahren geschaut, durch dich die Formel 1lieben gelernt also bitte raff dich zusammen und zeig MIR das du es packen kannst wie du es sonst immer gepackt hast,du bist mein idol und held.Aber du darfst nicht denken das helden tot sind nein nein die helden sind die die es überleben und du wirst verdammt mein held sein, also bitte bitte stehe auf und zeig uns noch mal was du drauf hast,du musst mir auch noch paar fahrtipps geben
    bitte Michael tue es für mich aber auch fur deine Familie in erste stelle

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