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Die Krankenakte war für die Uniklinik in Lausanne bestimmt.
 

Schumacher-Krankenakte: Helikopterfirma stellt Strafanzeige

Das Schweizer Helikopter-Unternehmen, von dessen Computer die Schumacher-Akte zum Verkauf angeboten wurde, hat Strafanzeige gegen unbekannt gestellt.

08.07.2014 APA

Im Fall der zum Verkauf angebotenen Krankenakte des beim Schifahren in den französischen Alpen verunglückten Michael Schumacher hat ein Schweizer Helikopter-Unternehmen Strafanzeige gestellt. Mit der Strafanzeige gegen Unbekannt wolle man „umfassende Klarheit“ schaffen und sich gegen jeden Verdacht wehren, teilte die Firma am Dienstag in Zürich mit. Ihr liege kein Hinweis auf ein fehlbares Verhalten von Mitarbeitern vor.

Akten wurden über Computer der Helikopter-Firma zum Verkauf angeboten

Die französischen Zeitung „Dauphine Libere“ hatte am Montag berichtet, dass Auszüge aus der Krankenakte Schumachers von einem Flugunternehmen in der Schweiz aus diversen Medien angeboten worden seien. Die IP-Adresse gehöre zu einem Rechner in der Zentrale der Helikopter-Firma, bestätigte die Staatsanwaltschaft.

Bericht für Uniklinik in Lausanne bestimmt

Der medizinische Bericht enthält Angaben zur Behandlung des 45-Jährigen in der Uniklinik Grenoble. Bestimmt war er für die Uniklinik in Lausanne, in die Schumacher im Juni zur Rehabilitation verlegt worden war. Schumacher hatte Ende Dezember bei einem Skiunfall schwere Kopfverletzungen erlitten und war in Grenoble monatelang im Koma gelegen.

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