Schumacher setzt seine Rehabilitation in der Uniklinik in Lausanne fort.
 

Schumacher erwacht aus Koma: Internationale Pressestimmen

Internationale Pressestimmen zum Erwachen von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher aus dem Koma: „Gefragt ist vor allem Geduld“

17.06.2014 APA

Am Montag wurde bekannt, dass Michael Schumacher nach fast 6 Monaten im Koma erwacht ist und die Uniklinik in Grenoble bereits verlassen hat. Die freudige Nachricht wurde von der internationalen Presse breit aufgenommen:

DEUTSCHLAND:

„Bild“: „So ein Tag, so wunderschön wie heute … Das Schumi-Wunder! Aus dem Koma erwacht. Schumi reagiert am stärksten auf Corinna.“

„Die Welt“: „Zurück ins Leben. Monate nach seinem Skiunfall wacht Michael Schumacher aus dem Koma auf und wird zur Reha in eine Lausanner Klinik gebracht – ein weiter Weg bleibt zu gehen.“

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“: „Wunsch und Wirklichkeit. Viele Menschen freuen sich: Michael Schumacher ist nicht mehr im Koma. Diese Nachricht beschreibt einen winzigen Schritt zurück ins Leben. Gefragt ist vor allem Geduld.“

FRANKREICH:

„L’Equipe“: „Michael Schumacher kommt von weit her. Und der Weg, der bei der Rehabilitation noch vor ihm liegt, wird lang sein. Aber die Verlegung von Grenoble nach Lausanne ist ein Zeichen der Hoffnung.“

„Le Figaro“: „Der neue Kampf des Michael Schumacher. Auch wenn der frühere Rennfahrer aus dem Koma aufgewacht ist – seine Zukunft sieht weiterhin eher düster aus.“

„Le Parisien“: „Die Ungewissheit bleibt groß.“

ENGLAND:

„Times“: „Schumacher ‚kann wieder hören‘, nachdem er aus dem Koma erwacht ist – Beginn einer langen, schweren Reise“

„Daily Mirror“: „Schu zurück von den Toten – Formel-1-Legende Michael Schumacher ist aus dem Koma erwacht und in einer Reha-Einrichtung. Er hat jetzt eine ‚lange Reha-Phase‘ vor sich.“

„Independent“: „Die Rehabilitation des Formel-1-Champions wird näher am Zuhause der Familie fortgesetzt, aber Ärzte senken die Erwartungen.“

ITALIEN:

„Gazzetta dello Sport“: „Good News: Schumacher nicht mehr im Koma. Verlässt das Hospital von Grenoble.“

„La Repubblica“: „Schumi – die Hoffnung kehrt zurück. Im Krankenhaus von Lausanne wird die Reha beginnen. Seine Familie ist bei ihm in einem eigens eingerichteten Bereich, der die Privacy schützen soll.“

„La Stampa“: „Fünf TV-Sendewagen, zwei Dutzend Neugierige, kein Fan. Vor dem Hospital von Lausanne bringt der Krankenhausaufenthalt Michael Schmachers kaum die alltägliche Routine durcheinander.“

„Corriere della Sera“: „Schumacher öffnet die Augen. Ist aus dem Koma erwacht, nach 169 Tagen, also fast sechs Monaten. Eine äußerst lange Zeit, die der siebenfache F1-Weltmeister in Intensivtherapie in Grenoble verbrachte.“

SPANIEN:

„El Pais“: „Schumacher kommt seinem Zuhause ein Stück näher.“

El Periodico“: „Man weiß nur, dass Schumacher aus dem Koma aufgewacht ist und das Krankenhaus verlassen hat. Ansonsten hüllt seine Sprecherin sich in Schweigen. Sie sagt nichts dazu, wie stark das Gehirn geschädigt ist oder in welchem Maße der Ex-Rennfahrer bei Bewusstsein ist und sich bewegen kann.“

„Marca“: „Der Kampf des Michael Schumacher geht weiter. Bisher war es in seinem Leben mit voller Geschwindigkeit vorangegangen. Nun wird er nur langsam Schritt für Schritt Fortschritte machen.“

„As“: „Eine Rückkehr ins Leben: Nach seinem Sturz kämpfte Schumacher darum, am Leben zu bleiben. Nun beginnt für ihn ein neuer Kampf. Er will möglichst viel von dem zurückerlangen, was er einmal war.“

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