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Schumacher: Ehefrau Corinna wird heute 45 Jahre alt

Michael Schumachers Ehefrau Corinna wird heute 45 Jahre alt – keine neuen Informationen zum Gesundheitszustand des Formel 1-Rekordweltmeisters

02.03.2014 Online Redaktion

Corinna Schumacher, Ehefrau des beim Skifahren verunglückten Formel 1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher, hat am heutigen Sonntag, den 2. März, ihren 45. Geburtstag. Grund zum Feiern gibt es für sie aber nicht: Nach wie vor ist die Situation ihres Mannes ungewiss.

Ärzte kämpfen seit 9 Wochen um Schumacher

Seit neun Wochen kämpfen die Ärzte um Michael Schumacher und sein Bewusstsein. Nach dem schweren Schädel-Hirn-Trauma, das sich Schumacher beim Skifahren am 29. Dezember in Meribel zugezogen hat, würde es allerdings bereits an ein Wunder grenzen, wenn Schumacher jemals wieder völlig gesund wird oder zumindest so weit das Bewusstsein wieder erlangt, dass er wieder die Persönlichkeit ist, die er einmal war.

Familie spricht täglich mit Schumacher

Corinna Schumacher hat die Hoffnung freilich noch nicht aufgegeben. Sie ist jeden Tag am Krankenbett ihres Mannes und spricht mit ihrem Mann. Sorgt dafür, dass das auch der Rest der Familie macht. Die Kinder des Paares, der 14-jährige Mick und die 17-jährige Gina-Maria, Michaels Bruder Ralf und Sein Vater Rolf. Vertraute Stimmen zu hören kann Patienten aus dem Koma holen.

Schicksalhaftes Koma

Nach seinem Skiunfall in Meribel wurde Schumacher in die Universitätskliinik von Grenoble eingeliefert und dort in ein künstliches Koma versetzt. Vor über vier Wochen haben die Ärzte begonnen, die Narkosemittel abzusetzen. Inzwischen sind diese nach allen Regeln der Medizin komplett abgesetzt und vom Körper abgebaut. Das erklärt auch der frühere Formel 1 Chefarzt Gary Hartstein in seinem Blog „A Former F1 Doc Writes“ schreibt er: „Selbst die stärksten Barbiturate wären von einem Körper mit einer gesunden Leber- und Nierenfunktion – die Michael sicher hat – längst abgebaut“. Dass es zum Gesundheitszustand von Michael Schumacher dennoch keine guten Nachrichten gibt ist für Hartstein ein klares Indiz, dass es diese nicht gibt und nach der langen Dauer der Behandlung vermutlich leider auch nicht mehr geben wird. „Der Großteil der Patienten, die nach dieser Zeit aus dem Koma erwachen, tragen schwere Behinderungen davon“, schreibt Hartstein.

Reflexartige Bewegungen

Positive Nachrichten wie die vom Besuch von Schumachers früheren Formel 1 Teamkollegen Felipe Massa, der Schumacher im Spital besucht davon erzählt hat, dass Schumacher „ganz normal aussah, als ob er schlafen würde und sogar den Mund bewegt hat, will Hartstein explizit nicht kommentieren, da es sich dabei vermutlich um reine Nervenreflexe handelt, die bei Koma-Patienten immer wieder vorkommen, und um keine bewussten Bewegungen handelt. Hartstein befürchtet – wie wohl mittlerweile auch die meisten Fans und Freunde, dass Schumacher nicht mehr aus dem Koma-Zustand erwachen wird.

Schöne Nachrichten aus Bahrain

Für die Familie, die Freunde und die Fans von Michael Schumacher gibt es in diesen Tagen nur eine schöne Nachricht. In Bahrain, wo am 6. April das zweite Rennen der Formel 1 Weltmeisterschaftssaison 2014 stattfindet, wird eine Kurve nach dem Rekordweltmeister und erstem Sieger des Grand Prix von Bahrain im Jahr 2004 benannt.

Mit Dank an die Kollegen von Format.at

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