Montezemolo beim GP von Bahrain 2014
Montezemolo ist über die Regeländerungen nicht glücklich.
 

Modernisierung der Formel 1 durch weitere Regeländerung?

Am 11. April tagt die Weltratssitzung des Internationalen Automobilverbandes (FIA), Kritiker wünschen sich Reformen von der jüngsten Reform.

10.04.2014 APA

Die Kritiker der F1-Regeländerungen haben spätestens seit dem spannenden Rennen in Bahrain kaum noch Argumente gegen die Reformen. Bei der Weltratssitzung des Internationalen Automobilverbandes (FIA) am Freitag werden sie es daher unweit schwerer haben. Nur zu gern würden vor allem die Verfolger von Mercedes sehen, dass das World Motorsport Council der FIA in Marrakesch Reformen von der größten technischen Reform der Königsklasse absegnet.

Lauda ohne Verständnis

Mercedes ist dagegen, erst recht nach dem berauschenden Auftritt am vergangenen Sonntag: „Wenn noch einer jammert, kann man den nur auslachen“, betonte Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda. Den Kritikern missfällt zum einen die (fehlende) Lautstärke der neuen Antriebe. Nach dem Auftakt in Australien hatte der dortige Rennveranstalter der Formel 1 sogar Vertragsbruch vorgeworfen.

Modernisierung der Formel 1

Die V6-Turbotriebwerke sind leiser als die vorherigen Achtzylinder, hinzu kommt auch noch die komplizierte und komplexe Hybridtechnologie – ein Weg zu einer moderneren Formel 1, der Mercedes vor einigen Jahren vor einem drohenden Ausstieg bewahrte. Die Rivalen hingegen nutzten die Chance schlichtweg nicht so optimal wie die Silberpfeile.

Ferrari-Präsident einer der schärfsten Gegner

Neben der größten technischen Reform müssen die Fahrer auch auf die limitierte Spritmenge – 100 Kilogramm pro Rennen – achten. Zu den schärfsten Gegnern der neuen und leiseren Formel 1 gehört Ferraris Präsident Luca di Montezemolo. In Bahrain kam es auch schon zu einem Gespräch zwischen dem Italiener und Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone. Selbst er ging mit der aktuellen Königsklasse bereits hart ins Gericht. Mit großartigen Veränderungen dürfte dennoch nicht zu rechnen sein.

  • Ravenbird

    Ich schau wenn es geht, wann es geht und wie es geht – Rallye und Motorrad-Rennen.
    DAS ist Sport.
    Was zur Hölle war spannend an Bahrein? Die gesteuerte Show von Mercedes? Die war gut, zugegeben – aber uninteressant für das Rennen.
    Der Überschlag? Noch spannender wäre gewesen, wenn der Fahrer tot oder ernsthaft verletzt gewesen wäre – oder???
    Diese Witzfiguren in ihren ferngesteuerten Kisten und die Fingerzeig-Kommissare mit ihren polizeidienstlichen Entscheidungen sind Müll – und nicht spannend – höchstens noch lustig, vor allem wenn sich Wurz und Hausleitner vor gespielter Erregung fast in die Hose machen ;-)

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