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Red Bull Air Race 2014

In dreijähriger Pause wurde Sicherheitskonzept optimiert – Fliegerisches Können nun noch mehr im Fokus – Alle Piloten – Alle Stationen

03.02.2014 APA

Das Red Bull Air Race, die schnellste Motorsportserie der Welt, ist zurück. Nach einer dreijährigen Pause, in der das Red Bull Air Race vor allem sicherer gemacht wurde, stehen 2014 wieder acht Rennen für die wagemutigen Flug-Akrobaten auf dem Kalender. Am Start sind die Helden von einst und damit auch der österreichische Ex-Weltmeister Hannes Arch. Los geht es am 1. März traditionell in Abu Dhabi.

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Neu 2014: Einheitliche Technik

2003 war das Air Race, bei dem die Piloten mit ihren wendigen und 360 km/h schnellen Flugzeugen einen von Pylonen-Toren gekennzeichneten Kurs auf Zeit durchfliegen müssen, etabliert worden. 2010 hatte man aus Sicherheitsgründen die Reißleine gezogen, nachdem die Piloten bereits zu sehr ans Limit gegangen waren.

Mit höheren Pylonen sowie Einheits-Motoren, -Propellern und -Abgasanlagen will man die Überflieger nun wieder „einfangen“. Getunt werden darf nur noch an der Aerodynamik, damit rückt das fliegerische Können noch mehr in den Vordergrund. Dazu kommt ein Challenger Cup, über den junge Piloten an die Elite herangeführt werden sollen.

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Arch ist sich sicher: „Es wird besser“

„Es wird weniger Kunstflug und mehr Racing, also Motorsport“, beschreibt Arch die hauptsächliche Änderung. „Man muss aber abwarten, wie sich die Serie nun entwickelt“, ist der Steirer neugierig auf das Kommende. Die Pause sei richtig gewesen. „Es ist wie bei einem Computer, den man runter und wieder rauf fährt. Danach ist es einfach besser.“ Die Rückkehr begrüßte der Steirer, der als „Team Arch“ antritt, mit ausgebreiteten Armen. „Ich bin ja überzeugter Airracer und überzeugt von diesem Sport und der Idee. Erst in der Pause habe ich richtig mitbekommen, wie groß die Begeisterung bei den Fans wirklich war, so viele Fragen kamen.“

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12 statt 15 Piloten

25 statt 20 Meter hoch sind nun die „Airgates“, punkto Fliehkräfte sind maximal 10 G (vorher: 12) erlaubt. Insgesamt fliegen im Elitefeld dieser Flugsport-Serie, die von der Federation Aeronautique Internationale (FAI) als offizielle Weltmeisterschaft anerkannt wird, nur noch zwölf (früher 15) Piloten. Der Modus ist praktisch gleich geblieben, als regierender Champion geht der Brite Paul Bonhomme an den Start. Auch „Urgestein“ Peter Besenyei (HUN) ist weiterhin dabei.

Zum ersten Mal „smoke on“ heißt es Ende Februar in Abu Dhabi, unmittelbar danach steht am 12./13. April in Rovinj das „exklusivste“ Air Race auf dem Programm. Weil die kroatische Küstenstadt wenig Platz bietet, ist der Österreich näheste Air-Race-Event in Istrien der einzige, für den man Kauftickets (www.redbullairrace.com) benötigt. Alle übrigen und wie immer über mehrere Tage gehenden Bewerbe in Malaysia, Polen, Großbritannien, den USA und China (Finale) sind prinzipiell frei zugänglich, was schon in der Vergangenheit stets für mehrere hunderttausend Zuschauer über das Wochenende gesorgt hatte.

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Die 12 Red Bull Air Race Piloten 2014:

Hannes Arch (AUT)
Kirby Chambliss (USA)
Martin Sonka (CZE)
Matt Hall (AUS)
Nigel Lamb (GBR)
Matthias Dolderer (GER)
Yoshihide Muroya (JPN)
Peter Besenyei (HUN)
Paul Bonhomme (GBR)
Pete McLeod (CAN)
Michael Goulian (USA)
Nicolas Ivanoff (FRA)

Red Bull Air Race WM-Kalender 2014:

Abu Dhabi/VAE (1. März)
Rovinj/CRO (13. April)
Putrajaya/MAL (18. Mai)
Gdynia/POL (27. Juli)
Ascot/GBR (17. August)
Dallas/Fort Worth/USA (7. September)
Las Vegas/USA (12. Oktober)
China (2. November)

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