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Roma baute seinen Vorsprung auf 5:32 Minuten aus.
 

Rallye Dakar: Roma baut Vorsprung aus

Mit Platz 2 auf der drittletzten Etappe baute Roma seinen Vorsprung auf 5:32 Minuten aus – Coma bei Motorrädern fast uneinholbar

16.01.2014 APA

Der Spanier Joan Roma hat seinen Vorsprung bei der Rallye Dakar am Donnerstag weiter ausgebaut. Auf der elften und drittletzten Etappe von Antofagasta nach El Salvador in Chile belegte Roma im Mini hinter dem Argentinier Orlando Terranova Platz zwei. Im Gesamtklassement liegt Roma damit 5:32 Minuten vor seinem französischen Teamkollegen Stephane Peterhansel, der am Donnerstag Vierter wurde. Der frühere Dakar-Gewinner Nasser Al-Attiyah aus Katar hat als Dritter bei einem Rückstand von 56:01 Minuten kaum noch Chancen, um den Gesamtsieg bei der 35. Rallye Dakar mitzukämpfen.

Coma führt weiter bei Motorrädern

In der Motorradwertung ist Marc Coma der vierte Gesamtsieg nach 2006, 2009 und 2011 kaum noch zu nehmen. Auf seiner KTM vergrößerte der Spanier mit dem dritten Etappensieg den Vorsprung auf Joan Barreda Bort um mehr als acht auf nun 52:36 Minuten. Der Honda-Pilot war gestürzt und hatte sich dabei das Navigationssystem beschädigt.

Ergebnisse Dakar-Rallye 2014 – 11. Etappe Antofagasta – El Salvador/Chile (749 km, davon 605 km gezeitet):

Autos:

1. Orlando Terranova/Paulo Fiuza (ARG/POR) Mini 5:58:00 Std.

2. Nani Roma/Michel Perin (ESP/FRA) Mini +10:57 Min.

3. Giniel De Villiers/Dirk Von Zitzewitz (RSA/GER) Toyota 12:38

4. Stephane Peterhansel/Jean Paul Cottret (FRA/FRA) Mini 14:14

5. Nasser Al-Attiyah/Lucas Cruz (QAT/ESP) Mini 20:57

Gesamtwertung:

1. Roma/Perin 45:01:54

2. Peterhansel/Cottret +5:32 Min.

3. Al-Attiya/Cruz 56:01

Motorräder:

1. Marc Coma (ESP) KTM 6:36:08

2. Cyril Despres (FRA) Yamaha 2:51

3. Olivier Pain (FRA) Yamaha 5:28.

Weiter: 5. Joan Barreda Bort (ESP) Honda 8:12

Gesamtwertung:

1. Coma 48:24:41

2. Barreda +52:36 Min.

3. Jordi Villadoms (ESP) KTM 2:07:56

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  • Jens Molder

    Interessiert sich wirklich noch irgendwer für die Dakar, seit sie erst von VW langweiligst zu tode gesiegt und dann nach Südamerika verlegt wurde, wo jetzt Mini (!!!) Rallye-Titel holen kann.

    Es wird soeweit kommen, dss die sich beim nächsten Country-krampfen-man hinstellen und damit werben, dass er mehr Dakar-Erfolge hat als die Mercedes G-Klasse.

    Naja.

    Nächstes Jahr kann ja Loeb im Januar in Südamerika Urlaub machen und das Ding in einem Leihwagen gewinnen.
    Auf dem Weg zum Strand.
    In FlipFlops.
    Mit drei Caipirinha im Hirn.

    Starpower !!!

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