racing rookie 2014
"Zwischen all den Herausforderungen ist das wichtigste, cool zu bleiben."
 

Racing Rookie 2014 – Jackpot!

Racing Rookie, die Elfte: Mit neuen Spielregeln soll unsere Rennnachwuchs-Suche noch nachhaltiger werden: Ab sofort darf der Sieger einen Rallye-Fiesta mit nach Hause nehmen.

26.02.2014 Online Redaktion

Bad Mühllacken ist weit weg von Monaco. Geografisch sowieso, gefühlt noch viel weiter. Aber genau dort, in Bad Mühl­lacken, fuhr Niki Lauda sein erstes Rennen. In einem Mini Cooper. Daraus darf die Lehre mitgenommen werden, dass niemand über Nacht zum Formel-1-Star wird. Nicht einmal eine ganze Saison reicht aus, um auf den richtigen Weg oder gar ans Ziel zu kommen. Es ist jahrelange Arbeit, viel Engagement, Liebe zum Detail und noch mehr Learning by Doing.

Der Racing Rookie von 2012 und seine erste Saison

Fragen Sie Sebastian Kletzmayr, den Racing Rookie aus dem Jahr 2012. Er hatte sich bei den Vorausscheidungen auf dem Kart, bei der Slalomfahrt und der Schleuderplatte bewährt und dann im Finale in Melk die Nerven behalten. Jetzt hat er seine erste Saison hinter sich. Mit beachtlichen Erfolgen – wie dem zweiten Platz in seiner Klasse bei der Jacques ­Lemans Kärnten Rallye oder dem ­Klassensieg samt zehntem Gesamtrang bei der Waldviertelrallye. Und mit bitteren ­Niederlagen – als er bei der Thayaland Rallye einen Baum rammte beispielsweise.

Gelernt hat er dabei viel. Zum Beispiel, mit unterschiedlichen Untergründen klarzukommen. Bei Rallyes kommt viel zusammen – von Beton über Schotter und Matsch bis Schnee. Jetzt arbeitet Kletzmayr gerade daran, Sponsoren und ein Auto für die kommende Saison aufzutreiben. Idealerweise sollen die Österreichische Rallyemeisterschaft und der Juniorcup der Europameisterschaft in Angriff ­genommen werden.

racing rookie 2014Der Gewinner bekommt einen Rallye-Fiesta, forever

Damit Kletzmayr bald noch mehr Konkurrenten und Kollegen aus dem ­Racing Rookie ­Casting bekommt, haben wir zusammen mit Ford am Reglement und dem Hauptpreis gearbeitet. Ab sofort gibt es nicht mehr ein Cockpit für ein Jahr, sondern den ganzen Rallye-Fiesta zu gewinnen. Für ewig oder bis er an ­einem Baum landet – aber so ist Rennsport nunmal. Der Gedanke dahinter ist, den Talenten dieses Landes eine langfristige Einstiegsbasis zum Motorsport zu bieten. Wer beim großen Finale in Melk ganz oben auf dem Stockerl steht, bekommt den Schlüssel für einen fixfertigen, ­einsatzbereiten Rallye-Fiesta plus ein Start­paket, das den Einstieg in den Rennsport erleichtern soll: Hilfe beim Aufbau einer Infrastruktur, organisatorische ­Unterstützung, Material und eine finanzielle Unterstützung – mehr darüber in den nächsten Ankündigungen. Insgesamt stellt dieses Startpaket in den Rennsport einen Gegenwert von rund 40.000 Euro dar. ­Dafür verpflichtet sich der Sieger, bei drei heimischen Rallyes durch seinen Start die Racing-Rookie-Flagge hoch­zuhalten.

Ist die Saison vorbei, weiß der Racing Rookie, wie der Rallye-Zirkus funktioniert und wo er sich auf welche Art noch verbessern kann. Weitermachen ist dann auch ganz leicht – schließlich steht sein eigenes konkurrenzfähiges Auto in der Garage.

So ähnlich lief es schließlich auch bei großen Vorbildern: Gerhard Berger begann seine Laufbahn in ­einem Ford – er gewann 1978 in einem Escort seine Klasse auf dem Österreichring. Und die Karriere von Jochen Rindt startete durch, als ihn Ford unterstützte und ihn 1964 in einen Brabham-Cosworth setzte.

racing rookie 2014Mit 25 Euro bist du dabei

Aber so weit sind wir noch lange nicht. Erst einmal gilt es bei einer der Vor­ausscheidungen weiterzukommen. Die ­erste Hürde, die es zu meistern gilt, ist die Startgebühr von 25 Euro. Dafür kriegst du ein Halbjahres-Abo der Autorevue, ein Racing Rookie Outfit und ­einen ­halben Tag im Fahrsicherheits­zentrum.

Dort wird es dann ernst. Du musst im Kart die Gegner stehen lassen. Erster? Letzter? Egal. Hauptsache, deine Bestzeit ist top. Beim Handlingkurs musst du die ­Pylonen stehen lassen. Der Rutschbelag ist da nicht besonders hilfreich. Und dann kommt die Schleuderplatte. Die nervenaufreibendste Herausforderung. Du fährst auf Rutschbelag, die Platte reißt dir das Heck weg. Wenn du eine Wand aus Wasser oder Pylonen einreißt, hast du verloren. Beides sollte umfahren werden.

Zwischen all den Herausforderungen ist aber das Wichtigste, cool zu bleiben. Denn die Instruktoren des ÖAMTC wollen auch wissen, wer verantwortungsvoll mit einem Auto umgehen kann und sich auf der Strecke und im Team fair verhält.

Bei jedem Termin sieben wir mit diesen Prüfungen aus den 96 Teilnehmern die besten vier heraus. Dazu vergeben wir insgesamt vier Wild Cards an Teilnehmer, die unglücklich gescheitert sind. So kommen zwanzig potenzielle Racing Rookies zum Finale in Melk. Und nur wenige Stunden später hat eine Nachwuchs­hoffnung ihr eigenes Cockpit.

racing rookie 2014

Sebastian Kletzmayr hat seine erste Saison schon hinter sich. Wer möchte gegen ihn fahren?

Anmeldung & Termine 2014

Alle Veranstaltungen finden in Fahrtechnikzentren des ÖAMTC statt. Teilnahmeberechtigt sind ­Mädels und Jungs, die in den Jahren 1994 bis 1997 geboren wurden. Teilnehmer der letzten Jahre dürfen erneut ­antreten, Newcomer werden bevorzugt.
Infos & Anmeldung: www.autorevue.at/rr_anmeldung
Termine
Samstag     3. Mai 2014 – Teesdorf (Niederösterreich)
Samstag     31. Mai 2014 – Melk (Niederösterreich)
Samstag     5. Juli 2014 – Saalfelden (Salzburg)
Samstag     26. Juli 2014 – Teesdorf (Niederösterreich)
Finale
Freitag       22. August 2014 – Melk (Niederösterreich)
Samstag     23. August 2014 – Melk (Niederösterreich)

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  • lukas kalhamer

    Ich möcht euch zeigen was och drauf hab

  • lukas kalhamer

    Bin fasziniert vom rennsport vpn ford ;)

  • Daniel

    Hab nach 2 wochen der anmeldung noch immer keine antwort bekommen
    wer hat sie schon bekommen ?

  • Michalik

    Guten Tag, ich habe gerade von der Veranstaltung im Fernseher gehört, und wollte fragen, ob ich mich anmelden könnte obwohl ich am 08.92 geboren wurde? Mit freundlichen Grüßen, Michalik

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