Racing Rookie 2013 Ford ÖAMTC Jubiläum
 

Herzliche Detonation

Heuer gibt es einen Grund mehr zu feiern: Zehn Jahre Racing Rookie. Zum Jubiläum gibt es mehr Motorsport und einen schärferen Look.

19.03.2013 Online Redaktion

Das Finale hat Drama abonniert. Das ganz große. 2004 beispielsweise wird Patrick Winter zum ersten Racing Rookie, weil er eine Ideallinie neben der Ideallinie findet und die Physik ausbremst, als das Publikum schon denkt, die Siegerehrung müsse im Kiesbett stattfinden. Oder 2006. Der spätere Sieger Alexander Krapesch schießt Türgriff an Türgriff mit seinem Kontrahenten in die Schikane, gibt als Klügerer aber nach und gewinnt trotzdem. Christian Senghaus bleibt beim Start 2011 zwar ­liegen wie eine Kröte, weil er die Flagge verschläft, startet aber eine furiose Aufholjagd. Nur selten geht es so deutlich zu wie 2005, als René Hofstätter seinen Finalgegner geradezu demütigte.

Heldengeschichten aus neun Jahren Racing Rookie. Neun Nachwuchs-Hoffnungen bekamen von der Autorevue, Ford und dem ÖAMTC bereits die ­Chance, sich unter Profibedingungen im Motorsport-Wettkampf zu beweisen. Heuer findet ein Jubiläum statt: Zehn Jahre Racing Rookie. Damit ist dieses ­besondere Rennfahrer-Casting das ­weltweit ausdauerndste. Länger gibt es keine Nachwuchsförderung dieser Art.

Pünktlich zu diesem Anlass gibt es ein paar Änderungen. Nach wie vor müssen vor dem großen Finale Pylonen leiden und Schleuderplatten den Richter Gnadenlos spielen. Doch bei vier Vor­ausscheidungen suchen wir insgesamt nur noch 16 Finalteilnehmer. Weniger also als in den vergangenen Jahren, weil bei der großen Kür in Melk mehr Wert auf Rennsport gelegt werden soll. Mehr packende Zweikämpfe und spannende Sekundenjagden.

Gefahren wird bei den Vorausscheidungen im neuen Ford Fiesta Sport. Der Dreitürer mit 125 PS, den es auch in ­einer Racing-Rookie-Edition geben wird, siehe Bildtext nebenan. Das jeweilige ­Tagesfinale und das große Halali in Melk werden ebenfalls im Ford Fiesta ­gefahren, aber in einer verschärften ­Variante. 134 PS im nichts verzeihenden Renntrimm. Das alles in neuer Optik. Die Autos wurden überarbeitet und erinnern nun an die Rallyewaffe von Ford-Fanmagnet Ken Block.

In Summe geht es darum, bei diesem Casting Motorsportluft zu schnuppern. Denn der Sieger bekommt für die Saison 2014 ein Werkscockpit. Leer geht freilich niemand aus, denn für die 25 Euro Startgebühr kriegen die Teilnehmer ein Training von ÖAMTC-Instruktoren, Racing-­Rookie-T-Shirt und -Kapperl und ein Halb­jahres-Abo der Autorevue. Und die Besten ziehen ins Finale ein. Wer wissen will, wie schwer das ist, der fragt Oliver Fischer. Gerade einmal sieben Hundertstel betrug sein Vorsprung 2010. Er entschuldigte sich sogar beim Zweitplatzierten. Im Jahr zuvor, also 2009, lief alles ganz anders. Sieger ­Matthias Kaiser konnte seinen Gegner kaum im Rückspiegel erkennen, so weit weg war er.

2008 gab es ein Finale der harten Art. Stefan Laszlo verschaltete sich auf der Zielgerade so grob, dass der Motor in ganz Niederösterreich zu hören war, ­prügelte den Ford aber anschließend ­derart gnadenlos übers Geläuf, dass er die Zeit wieder reinholen konnte. Wir sind also schon mächtig gespannt auf das Jubiläums-Finale.

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