Lotus-Pilot Romain Grosjean begrüßt die Entschärfung der Parabolica.
 

Parabolica in Monza entschärft

Am Wochenende wird sich zeigen, ob die berühmt-berüchtigte Parabolica-Kurve in Monza nach ihrer „Entschärfung“ den Formel 1-Piloten mehr Fehler verzeiht als bisher.

02.09.2014 APA

Am kommenden Wochenende gastiert die Formel 1 wieder in Monza. Die schnellste Strecke der WM empfängt die Piloten allerdings mit einer kleinen Änderung: Die berühmt-berüchtigte Parabolica-Kurve wurde mit einer Asphalt-Auslaufzone versehen, die auf mehrere Meter das bisherige Kiesbett ablöst. Während viele Fans dies kritisch kommentierten, sind die Fahrer zufrieden mit den Änderungen.

Grosjean: Neue Parabolica ist sicherer

„Die Parabolica ist eine sehr schnelle Kurve und eine große Herausforderung. Vom Sicherheitsaspekt her ist das also zu begrüßen“, sagte Lotus-Pilot Romain Grosjean vor dem 13. von 19 WM-Läufen am Sonntag (14.00 MESZ), mit dem sich die Formel 1 für 2014 von Europa verabschiedet. „Bisher war dort kein Platz für Fehler, jetzt wirst du nicht gleich bestraft“, erklärte Grosjean.

„Nur 35 Prozent Kies entfernt“

Auf der Geraden vor der lang gestrecken 180-Grad-Rechtskurve Parabolica, in der 1961 Wolfgang Graf Berghe von Trips und 1970 Jochen Rindt tödlich verunglückt sind, erreichen die Autos voraussichtlich rund 340 km/h. FIA-Renndirektor Charlie Whiting verteidigte die „Entschärfung“ der legendären Rennstrecken-Kurve: „Es war aus Sicherheitsgründen notwendig. Außerdem wurden nur 35 Prozent Kies entfernt.“

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